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Hacker veröffentlichen angebliches Geheimdokument Inder wollen Smartphone-Nutzer ausspionieren

vom 09.01.2012, 17:59

Die Hackergruppe "Lords of Dharmaraja" hat ein Dokument veröffentlicht, nach dem die Smartphonehersteller Research in Motion (RIM), Nokia und Apple dem indischen Geheimdienst in ihren Systemen eine Hintertür offenlassen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Mithilfe dieser Hintertür sei die Überwachung der Kommunikation der einzelnen Nutzer möglich, heißt es.

Ob das Dokument echt ist, konnte bisher allerdings nicht bestätigt werden.

Es sei von einer "technischen Vereinbarung" die Rede und es gehe um das "Bleiberecht mobiler Gerätehersteller", heißt es weiterhin. Daraus könne man schlussfolgern, dass die einzelnen Hersteller einen Pakt mit dem indischen Geheimdienst eingegangen sind um weiterhin ihre Geräte in Indien verkaufen zu dürfen, heißt es.

Ein Sprecher des indischen Militärs nannte die fraglichen Dokumente eine bösartige Fälschung.

Zumindest der Blackberry-Hersteller RIM hatte bereits Ärger mit den indischen Behörden. Diesem drohte Anfang 2011 ein Verbot seiner Geräte, da die Regierung darauf bestand, auf Textnachrichten und E-Mails der Nutzer zugreifen zu können.

Bildquelle: Apple/RIM/Nokia | Autor: Andreas Krambrich
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Themen dieser News: Mobilfunk-News

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