Derzeit erhält Microsoft fünf US-Dollar pro verkauftes Android-Gerät aus dem Hause HTC. Apple könnte von Android-Herstellern das Doppelte - also zehn Dollar - verlangen, schätzt Kevin Rivette, ein Berater für intellektuelles Recht. Auch wenn Steve Jobs zu Lebzeiten gegen die Lizenzgebühr-Strategie war - es sei besser, Gebühren zu kassieren als einen Rechtskrieg zu führen, wird Rivette von der Nachrichtenagentur Bloomberg zitiert.
In seiner Autobiografie zeigt sich Steve Jobs außerordentlich kritisch gegenüber dem Konkurrenz-OS. Wenn notwendig, werde Apple einen thermonuklearen Krieg gegen Android führen, heißt es dort. Solch eine offensive Herangehensweise sei eher ineffizient, meint Kevin Rivette.
"Patentrechte nutzen, um die Konkurrenz vom Markt zu halten ist wie Steine in den Fluss zu legen. Der Wasserstrom wird einen anderen Weg finden", so der Berater. "Wäre es nicht besser, den Strom in bestimmte Richtungen zu lenken?" Demnach könnte Apple vor Gericht Einigungen erzielen und vom Zusammenleben mit der Konkurrenz profitieren, statt die Energie für Angriffe zu nutzen.
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Ansonsten wurde alles gesagt, bei der Masse die Apple selber "klaut" würde ein Vergleich für sie teuer zu stehen kommen, also Versuchen sie es lieber mit einzelnen Angriffen.