Der Mobilfunkbetreiber Vodafone wurde offenbar von einer Bande mit gefälschten Handyverträgen um fast eine Million Euro betrogen. Dabei sollen die Betrüger durch hunderte fingierter Mobilfunkverträge Provisionszahlungen kassiert sowie die erworbenen Handys - allesamt aus dem hochpreisigen Bereich - weiterverkauft haben. Vodafone habe von all dem über Monate hinweg nichts mitbekommen.
Wie das Nachrichtenportal "Welt Online" unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichtete, handelt es sich bei den Beschuldigten um Betreiber sogenannter Telefon-Premiumshops in Köln, Leverkusen und einigen weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen.
Bereits Anfang der Woche durchsuchte die Polizei die Shops der Verdächtigen und stellte einiges an Beweismaterial sicher. Es heißt, das Kriminalkommissariat 52 habe die Betrügerbande schon seit Anfang des Jahres observiert.
Wo das Geld sich derzeit befindet und ob es sich noch in den Händen der Betrügerbande befindet, ist bisher unklar.
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Hoffentlich werden nicht nur die Täter sondern auch die Vodafone internen Mitwisser bestraft.