Die amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) möchte digitale Nightvision-Sensoren kleiner, energiesparender und leistungsfähiger machen. Um eine praktische Alternative zu herkömmlicher Ausrüstung zu schaffen, investiert die Organisation über zehn Millionen Euro in das Unternehmen Raytheon, welches die Miniaturisierung der Wärmebildkameras umsetzen soll.
Das ehrgeizige Ziel: In drei Jahren sollen digitale Nachtsichtsysteme auf Thermal-Imaging-Basis klein genug sein, um in Pocket-PCs oder Smartphones eingebettet werden zu können. Gleichzeitig soll der Energiehunger verringert werden, damit die Akkus der Geräte geschont werden. Dazu sollen die Auflösung deutlich gesteigert und die Kosten dramatisch gesenkt werden, berichtet NewScientist.
Den Auftrag delegierte die DARPA an Raytheon, die dafür eine Investition in der Höhe von 13,4 Millionen Dollar (ca. 10,1 Mio. Euro) erhalten. Das erhoffte Entwicklungsergebnis ist ein Wärmebildsensor im Miniformat, der Infrarotbilder in einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten liefert und ein 40-Grad-Sichtfeld bietet.
Ziel der DARPA ist es, jeden Soldaten der US-Army auf diese Weise mit Nachtsichttechnologie auszustatten, um Einsätze bei schlechten Lichtbedingungen sicherer zu gestalten.(pte)
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