1998 hatte Nokia die Edelmarke Vertu gegründet, um in den vielversprechenden Markt für Luxushandys einzusteigen. Doch weil es dem finnischen Unternehmen schlecht geht, möchte man sich der Tochter offenbar wieder entledigen. Der Verkauf könnte dem Handyhersteller etwa eine halbe Milliarde Euro einbringen, berichtet die "Financial Times Deutschland" und beruft sich auf einen Insider.
Die unter der Marke Vertu verkauften Handys erreichen schon einmal Preise von über 200.000 Euro. Vor allem bei der wohlbetuchten Kundschaft aus Russland, Asien und dem Nahen Osten genießen Vertu-Geräte Popularität.
Laut "Financial Times Deutschland" soll Nokia die US-Investmentbank Goldman Sachs mit dem Verkauf beauftragt haben. Der Prozess steckt jedoch angeblich noch in der Anfangsphase. Noch möchte weder Nokia, noch Goldman Sachs die Angelegenheit kommentieren.
Anfang des Jahres hatte Nokia-Chef Stephen Elop eine umfangreiche Sanierung des Unternehmens angekündigt. Der Verkauf der Luxustochter könnte ein Schritt in Richtung Umstrukturierung werden.
Highlights auf inside-handy.de:
Kommentar schreiben