"Samsung SUR40 for Microsoft Surface"-Tablet

"SUR40 for Microsoft Surface 2.0": Samsungs 40-Zoll-Tablet-Tisch mit Windows 7 kommt im Frühjahr

vom 18.11.2011 (9)

Der angeblich in Österreich entwickelte "iTisch" hat sich ja erst kürzlich als Fake herausgestellt, doch das "Samsung SUR40 for Microsoft Surface"-Tablet, kurz "Surface 2.0", soll tatsächlich im Frühjahr 2012 auf den Markt kommen. Am gestrigen Donnerstag starteten die  Vorbestellungen für Reseller. Das Gerät bietet einen 40-Zoll-Touchscreen, der bis zu 50 Berührungen simultan verarbeiten kann. Microsoft verspricht breite Verwendbarkeit.

Das in der diagonale einen Meter große Display des tischgroßen Tablet-PCs bietet eine native Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln und zeigt seine Inhalte somit bei einem Kontrastverhältnis von 2.000:1 in HD-Qualität an.

Der Bildschirm kann bis zu 50 Berührungen auf einmal erfassen; damit ist die gleichzeitige Interaktion mehrerer Personen auf einmal möglich. Dank dem integrierten "PixelSense"-System können auch Finger, Hände und Gegenstände unterschieden werden.

Befeuert wird das Riesen-Gadget von einem AMD-Athlon-X2-Prozessor, dessen zwei Kerne auf 2,9 GHz getaktet sind und von einer eigenen Grafikberechnungseinheit unterstützt werden. Für geringe Ladezeiten und flüssigen Betrieb sollen vier Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen. Inhalte können auf der internen Festplatte abgelegt werden; diese fasst eine Gesamtdatenmenge von 320 Gigabyte.

Erweiterbar ist das mit Windows 7 laufende Gerät über vier USB-2.0-Anschlüsse; für Konnektivität sorgt ein Ethernet-Port. Sollte der Nutzer seine Inhalte auf einem noch größeren Bildschirm wiedergeben oder per Beamer an die Wand werfen wollen, so ermöglicht dies der eingebaute HDMI-Ausgang.

Mit zehn Zentimetern ist die neue Version des "Surface" nur noch halb so dick wie ihr Vorgänger. Dieser ist seit 2008 erhältlich und wird unter anderem in verschiedenen Hard Rock Cafes, Microsoft-Stores und Sheraton Hotels sowie bei Disney und anderen Unternehmen eingesetzt.

Microsoft sieht für das rund 8.400 US-Dollar (rund 6.200 Euro) teure Gerät eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten, die sich von Bildungseinrichtungen über den Medizinsektor bis hin zur Geldwirtschaft reicht. Das Surface-2.0-SDK ist bereits seit Monaten verfügbar. Es ermöglicht Entwicklern, Applikationen für den voluminösen Tablet-PC zu schreiben.

Ein ähnliches Projekt, ein Tisch mit Touch-Oberfläche, der die Steuerung eines iPhones erlaubt, entpuppte sich vor gut einem Jahr als gelungene Inszenierung einer Werbeagentur (pte).

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Bildquelle: Microsoft | Autor: RS (Originalautor: Georg Pichler)

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19.11.2011, 16:48 Uhr
pace
finde das teil total stark! wenn ich mir vorstelle das man zu zweit am tisch sitzt und parallel im internet irgendwas sucht, jeder in seinem eigenen browserfenster. einfach nur genial. mein desktop pc hätte dann ausgedient.

was ich aber sehr störend finden würde ist das stomkabel das dann quer durch den raum reicht. auch kann ich mir vorstellen, d...[mehr]ass der tisch ganz schön geräusche macht mit seinen lüftern und der festplatte. auf der ifa war davon sicher nichts zu merken wegen größerer geräuschkulisse und hübsch verlegten kabeln

19.11.2011, 15:03 Uhr
firlefanz

Zitat:
Hä? Was hat das mit Apple zu tun o0
Das war ne stinknormale Frage...

@Faldorm

Danke Danke für die ausführliche Antwort :)


lol, sperrt doch endlich mal die androiden freaks hier aus^^. Natürlich ist das echt schick, aber diese Idee ist, wie shcon gesagt wurde nicht neu.. ob nun von apple oder sa...[mehr]msung oder von aldi. soviel zum thema apple stellt alles immer als innovation dar *hust* auf das video zeig *hust* samsung ist nunmal der größe display hersteller. würd mich wundern, wenn das jemand anders vorher umgesetzt hätte. das ding wird elendig teuer werden, aber für den einzelhandel bestimmt vom vorteil. zu hause will ich nicht alles mit technik vollgeballert haben. irgendwann reicht es mit dem ganzen elektro smog auch mal.. son iPad würde ich mir vielleicht nochmal anlegen fürs wohnzimmer ;D
19.11.2011, 14:38 Uhr
Valentine
Hä? Was hat das mit Apple zu tun o0
Das war ne stinknormale Frage...

@Faldorm

Danke Danke für die ausführliche Antwort :)
19.11.2011, 11:53 Uhr
bugmenot

Zitat:

Die Möglichkeiten, die diese Technik bietet sind atemberaubend.
Sobald es eine Version gibt, die sich auch Heimanwender leisten können lege ich mir einen Surface-Tisch zu.

Was genau bietet es denn? Also ... ich mein, okay cool ein Tisch mit Touch und Windows 7, aber was ist neu an Möglichkeiten?
...[mehr]
Ich denke das Problem das du hast, ist das es nicht von Apple kommt.
19.11.2011, 9:54 Uhr
Faldorm
@TangaLady:
Ist das dein Ernst?
Wenn ja, bist du ziemlich naiv. Wenn nein, bist du ein schlechter Troll.

Die Hardware in dem Tisch ist nicht weltbewegend. Klar, die Möglichkeit bis zu 52 Berührungen zu erkennen ist einmalig, aber das wird mit Hardware realisiert, die recht normal ist.
Ich zitiere jetzt einfach mal Golem:

Zitat:
Die Hardware wurde insgesamt aktualisiert, auch an Stellen, die für alte Entwicklungen ein Problem darstellten. Die Auflösung wurde von 1.024 x 768 Pixeln auf 1.920 x 1.080 Pixel rund verdoppelt. Das Display misst in der Diagonalen 40 Zoll. Als Prozessor kommt jetzt ein Dual-Core Athlon X2 245e mit 2,9 GHz zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher liegt bei 4 GByte, kann aber für Projekte auch auf 8 GByte vergrößert werden. Als Grafikkarte ist ein AMD RadeonHD 6750M verbaut. Zudem gibt es zahlreiche Anschlüsse wie HDMI-in und -out, Ethernet oder alternativ auch WLAN (802.11n).


Im Prinzip steckt in dem ...[mehr]Tisch also ein höchst mittelmäßiger PC.

Dazu kommt, dass es bereits solche Geräte gibt, die auch an verschiedenen Stellen in Benutzung sind. Mit denen hat Samsung nix zu tun ...
Ich mag Samsung, aber die kochen auch nur mit Wasser.

@Valentine:
Für mich ist das ein Schritt hin zu meinem Traum vom interaktiven Wohnen.

Ein Beispiel, was bereits funktioniert:
Surface kann Schwarz/Weiß Muster erkennen. Man drucke also Chipkarten mit schwarzem Hintergrund und weißen Punkten darauf. Wenn man diese nun auf den Tisch wirft, dann erkennt dieser das Muster und startet die dazu gehörige Anwendung. Es gibt eine Onlinebanking Software, welche in der Art funktioniert. Legst du deine Karte auf den Tisch, dann öffnet er die Software und logt dich bei deiner Bank ein. Vom Sicherheitsstandpunkt her sicher bedenklich, aber trotzdem cool, denn mit der Grundidee der Mustererkennung kann man viel anstellen.

Du kannst Surface aber auch als Zukunft der Brettspiele sehen. Ich spiele z.B. gerne Das Schwarze Auge (ein Pen&Paper Rollenspiel). Ich kann mir ein Programm vorstellen, mit dem man interaktiven Abenteuer erstellt.Die Spieler haben dann Figuren, welche einen Schwarz/Weiß Code auf der Unterseite haben. Der Tisch kann Würfel erkennen und kann so z.B. Kampfergebnisse gleich nach dem Wurf korrekt ausgeben.
Ich kann mir einige Spiele vorstellen, die von einem interaktiven Tisch profitieren oder nur durch einen solchen möglich sind.
Man kann den Tisch auch wunderbar für Präsentationen nutzen. Stell dir einen großen Konferenztisch vor, der komplett interaktiv ist. Gut,das gibt es noch nicht, aber das ist eigentlich der nächste Schritt. Du kannst ganz einfach Dokumente aufrufen und über einen Wisch zu jemandem hin schieben. Der kann es direkt über die eingeblendete Tastatur verändern und weiter schieben ... usw. usf.
Oder man denke nur an Star Trek: The Next Generation und die Bedienkonsolen der Enterprise. Surface ist ein Schritt in diese Richtung.
Oder man denke an Tische, die an sich glatt sind. Bei Bedarf klappt sich ein Teil des Tisches hoch und dient als Bildschirm, davor wird eine Tastatur eingeblendet und schon hat man eine Arbeitsstation. Im Moment kann man ein Surface-Gerät und einen normalen Bildschirm kombinieren und hat dann einen ähnlichen Effekt.
Verliebt habe ich mich aber in den "Bildschirmschoner". Der stellt im Prinzip nur Wasser dar, wenn man den Bildschirm berührt, dann entstehen Wasserkreise. Bewegt man den Finger gibt es "Bugwellen" mit mehreren Fingern kann man so tolle Muster erzeugen. Allein damit könnte ich mich stundenlang beschäftigen ;)

Für mich ergeben sich viele Möglichkeiten so ein Gerät zu benutzen. Einiges ist noch Fantasie, aber ich bin mir recht sicher, dass sich das bald ändert.
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