Bis 2015 könnte die Zahl der öffentlichen Hotspots global von 1,3 Millionen auf 5,8 Millionen ansteigen. Dies entspräche einem Wachstum von 350 Prozent, heißt es in einer Studie der Wireless Broadband Alliance (WBA). Nicht inbegriffen sind hierbei Hotspots, bei denen Nutzer ihren eigenen WLAN-Zugang mit anderen teilen. Diese würden weitere 4,5 Millionen Zugangspunkte ausmachen.
Hotspots für Kunden wichtig
Wie die Umfrage zeigt, wird sich das enorme Wachstum hauptsächlich auf drei Felder konzentrieren: Großräumige "Hot-Zonen" im Freien wie zum Beispiel Parks; lokale "Hot-Zonen" im Freien an beliebten Touristenattraktionen sowie Verkehrsknotenpunkten wie Flughäfen. Die Ergebnisse jedoch zeigen auch, dass 58 Prozent der Betreiber, einschließlich 47 Prozent der Mobilfunkbetreiber, der Meinung sind, WLAN-Hotspots seien für ihre Kunden sehr wichtig oder entscheidend, entlasteten viel genutzte mobile Breitbandnetze und böten eine Plattform für Mehrwertdienste.
Ein Schlüsselfaktor für den schnellen Ausbau von WLAN-Hotspots ist die Zunahme des mobilen Datenverkehrs. Dem Bericht nach ist davon auszugehen, dass der weltweite mobile Datenverkehr bis 2014 auf 16,84 Mio. Terabytes ansteigt. Betreiber planen, dieses Wachstum vor allem über neue Preisstrategien und WLAN-basierte Entlastungen zu steuern.
Branche erwartet goldenes Zeitalter
Die Umfrage verdeutlicht auch, dass schon bald mehr Smartphone-Nutzer auf WLAN-Hotspots zugreifen als Laptop-Nutzer. Letztere repräsentieren heute bereits weniger als die Hälfte (48 Prozent) der Verbindungen zu Hotspots. Smartphones holen mit 36 Prozent kontinuierlich auf. Tablets machen gegenwärtig erst zehn Prozent aus - Tendenz steigend.
Chris Bruce, Vorsitzender der WBA und CEO von BT Openzone, erklärt: "Die Ergebnisse zeigen, dass uns bezogen auf öffentliche WLAN-Angebote ein goldenes Zeitalter bevorsteht. Bei den Hotspots erwarten wir ein rasantes Wachstum." (pte)
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