Mit soliden Zahlen zum dritten Quartal bestätigt die Deutsche Telekom ihre Finanzziele für das Gesamtjahr 2011. Zwischen Juli und September 2011 sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 11 Milliarden Euro. Trotz des leicht sinkenden Umsatzes stieg der Gewinn um 14,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Grund seien dabei vor allem die durchgeführten Sparmaßnahmen der vergangenen Monate gewesen.
Im Rahmen des Programms "Save for Service" habe die Telekom in den ersten neun Monaten des Jahres Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro erzielt. Damit sei die Kostenbasis seit 2010 insgesamt um 3,9 Milliarden Euro gesenkt worden. Bis 2012 sollen insgesamt Einsparungen von 4,2 Milliarden Euro erreicht werden.
Die Deutsche Telekom bestätigt gleichzeitig ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2011. Der Konzern geht demnach unverändert von einem bereinigtes Betriebsergebnis (EBITDA) von rund 14,9 Milliarden Euro aus. Für das US-Geschäft ist ein bereinigtes EBITDA von etwa 5,5 Milliarden Dollar geplant.
In Deutschland waren mit einem Wachstum von 26 Prozent auf 410 Millionen Euro die mobilen Datenumsätze das Zugpferd. Auch der Anteil der Smartphones legte weiter zu: auf 64 Prozent aller verkauften Endgeräte nach 53 Prozent im Vorjahresquartal.
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