Traffic and Market Data Report von Ericsson

Ericsson-Prognose zum mobilen Datenaufkommen: Studie sagt 8,4 Milliarden Mobilfunkanschlüsse für 2016 voraus

vom 07.11.2011 (0)

Der Netzausrüster Ericsson hat eine Studie zur Nutzung von mobilen Breitbandverbindungen in den kommenden fünf Jahren herausgegeben. Der "Traffic and Market Data Report" sagt voraus, dass die Zahl der Mobilfunkanschlüsse bis 2016 von 6,2 Milliarden auf 8,4 Milliarden steigen wird. Insbesondere die Zahl von Smartphone-Verträgen wird dabei zunehmen und von 810 Millionen auf 2,6 Milliarden steigen.

Das wird laut Ericsson einen enormen Anstieg des mobilen Datenverkehrs zur Folge haben. Liegt dieser zurzeit bei 530 Petabyte (530 Millionen Gigabyte) im Monat, werden für 2016 bereits 4.600 Petabyte pro Monat erwartet. Etwas mehr als die Hälfte davon wird, laut Ericsson, dann von Tablets und mobilen PCs erzeugt werden, der Rest von Smartphones. Dabei soll sich auch der durchschnittliche Datenverbrauch pro Breitband-Smartphone von derzeitigen 300 Megabyte im Monat auf monatliche 800 Megabyte erhöhen.

Das erhöhte Datenaufkommen soll vor allem durch die steigende Nutzung von Videodiensten auf mobilen Geräten gefördert werden. Dabei wird der überwiegende Teil (60 Prozent) des Daten-Traffics in Metropolen und städtischen Gegenden mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als 1.000 Einwohner pro Quadratkilometer generiert. Zusammengenommen machen diese gerade einmal ein Prozent der Landmasse aus. Aber auch die flächendeckende Versorgung mit mobilem Breitband-Internet in ländlichen Regionen wird sich fortsetzen, so Ericsson.

Grundlage für die Prognose sind weltweite Langzeitmessungen des tatsächlichen Datenaufkommens der vergangenen Jahre.

Schlüsseldaten des "Traffic and Market Data Report" von Ericsson

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Bildquelle: Ericsson | Autor: AKR

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