Im Mai brachte Sharp sein 3D-Smartphone unter der Bezeichnung "Aquos Phone SH-12C" in Japan auf den Markt. Offenbar hatte man dort so viel Erfolg mit dem Gerät, dass es nun auch nach Deutschland kommt. Die technischen Spezifikationen sind zwar gleich, hierzulande heißt das Smartphone aber "Aquos Phone SH-80F".
Im Aquos Phone kommt ein 4,2 Zoll großes qHD-Display mit einer Auflösung von 540 x 960 Pixeln zum Einsatz, über das Nutzer auch 3D-Inhalte ansehen können, ohne dafür eine Spezialbrille tragen zu müssen. Hinzu kommen zwei 8-Megapixel-Kameras - Damit können Nutzer 3D-Videos mit einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixel drehen. Der Single-Core-Prozessor kommt von Qualcomm und arbeitet mit einer Taktfrequenz von 1,4 Gigahertz. Dabei kooperiert er mit einem 512 Megabyte großen Arbeitsspeicher.
Der interne Speicher ist zwei Gigabyte groß und lässt sich mittels Micro-SD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitern. Eine 4-Gigabyte-Speicherkarte liegt dem Gerät bei. Ebenfalls mit an Bord des Aquos Phone ist WLAN (b/g/n) und Bluetooth. Für die mobile Datenverbindung sorgt das verbaute UMTS-Modul.
Neben einem Micro-USB-Anschluss lässt sich das Gerät auch mittels Micro-HDMI-Ausgang am Fernseher anschließen. Der 1.240-mAh-Akku soll eine Spreichzeit von 5,3 Stunden gewährleisten und 410 Stunden im Standby-Modus durchhalten.
Die gesamte Technik findet in einem 127 x 64 x 11,9 Millimeter großen Gehäuse Platz und ist etwa so groß wie das HTC Evo 3D und Optimus 3D von LG, fällt aber mit nur 135 Gramm um gut ein Sechstel leichter aus. Als Software nutzt Sharp für sein 3D-Smartphone Googles Android in der Verision 2.3.4 alias Gingerbread. Das Aquos Phone SH-80F wird in Deutschland ab dem 28. Oktober zu einem Preis von 649 Euro zu haben sein.

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