Fast zwei Jahre ist es her, dass Samsung mit Bada sein eigenes Betriebssystem vorstellte. Zwar wurden seitem einige Geräte mit der hauseigenen Plattform vorgestellt, zuletzt auf der diesjährigen IFA. Der Durchbruch ist den Südkoreanern bislang jedoch nicht gelungen, der Marktanteil ist verschwindend gering. Das soll sich schon bald ändern, denn laut der Online-Ausgabe des "Wall Street Journal" will Samsung Bada für externe Entwickler öffnen.
Die sollen nun - neben anderen Smartphone-Herstellern - helfen, dem bereits damals ausgerufenen Ziel, unabhängiger von anderen Plattformen zu werden, neues Leben einhauchen; bislang hat Samsung vor allem auf Windows Phone und Googles Android gesetzt. Jedoch wurde schon vor einigen Tagen bekannt, dass sich der Elektronikhersteller von Microsoft entfernen will, um die Entwicklung des eigenen Betriebssystems zu forcieren.
Der neuerliche Schritt, kolportiert von einer "mit der Situation vertrauten Person", dürfte ähnliche Gründe haben und zudem dafür sorgen, dass sich Samsung auf dem heiß umkämpften Smartphone- und Tablet-Markt unabhängiger von Google macht.
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