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Forscher warnen erneut: Handynutzer haben schlechte Spermien

vom 23.05.2011 (13)

Je mehr ein Mann mobil telefoniert, desto geringer ist seine Zeugungsfähigkeit. So lautet das Fazit einer aktuellen Untersuchung der Queen's Universität in Kanada, das in dem Wissenschaftmagazin "Journal of Andrology" veröffentlicht wurde. Die kanadischen Forscher konnten erneut nachweisen, dass die Mobilfunkstrahlung die Qualität von Spermien negativ beeinflusst.

Interessant ist dabei die Tatsache, dass Vieltelefonierer zwar einen höheren Testosteronspiegel als andere Männer haben, die Spermienqualität jedoch schlechter ist. Bei Männern wird Testosteron zum größten Teil unter dem Einfluss des luteinisierenden Hormons (LH) produziert, welches für die Spermienreifung beim Mann zuständig ist. Der Spiegel des luteinisierenden Hormons lag bei den Handynutzern jedoch unter dem Durchschnitt.

Wie der genaue Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und Hormonproduktion ist, konnten die kanadischen Forscher bisher noch nicht sicher sagen. Laut Studienleiter Rany Shamloul, sorge wahrscheinlich die elektromagnetische Strahlung für verschiedene gestörte Mechanismen im Körper, welche das luteinisierende Hormon blockieren würden. So würde nur die Basisform des Testosterons gebildet und nicht die für die Fortpflanzung notwendige potente Form des Testosterons.

Wie so häufig bei Studien, die sich mit dem Einfluß von Mobilfunkstrahlung auf die Gesundheit beschäftigen, wollen die Forscher auch hier kein klares Fazit abgeben, raten zur Vorsicht und setzen auf weitere Forschungsergebnisse. 

Mobilfunkstrahlung steht schon lange unter Verdacht, der Fruchtbarkeit des Mannes zu schaden. So machte die japanische Ohio-Studie bereits 2006 darauf aufmerksam, dass Männer, die mehr als vier Stunden täglich telefonierten, mit 50 Millionen Spermien pro Milliliter die niedrigste Spermienzahl aufwiesen.

Vergangenes Jahr ergab eine Studie der Urologischen Universitätsklinik Graz, dass bei 68 Prozent der vieltelefonierenden Männer, Spermien mit einer verminderten Mobilität vorzufinden sind. Eine sogenannte Teratozoospermie, bei der die Spermien häufig so stark verändert sind, dass der Mann unfruchtbar ist, wiesen 45 Prozent der Handytelefonierer und nur 25 Prozent der Vergleichsgruppe auf.

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Bildquelle: inside-handy.de | Autor: CB

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08.09.2011, 13:30 Uhr
Mobilfunk und Gesundheit
Unabhängige Übersicht zu Studien über Mobilfunk, Handystrahlung und Gesundheitsrisiken

http://www.mobilfunkstudien.de

24.05.2011, 13:34 Uhr
nogger8790
Um die Diskussion mal ein wenig lebhafter zu machen:

Natürlich handelt es sich nur Android User, Android ist ein richtiger Spermienkiller! Also Mädels, achtet dadrauf, dass euer Partner ein Iphone hat ;)
24.05.2011, 9:13 Uhr
Rocky2006
Ja, leider die sollten mal was vernünftiges machen.
Die müssen echt Langeweile haben.
24.05.2011, 9:02 Uhr
Alfge
Dann ist es ja bei fast allen gleich. ^^
Schwachsinn solche Studien, die Leute haben einfach zuviel langeweile und bekommen ne Menge Geld dafür. -.-
24.05.2011, 7:03 Uhr
Rocky2006
Was mich mal interssieren würde ist wie es dann bei Frauen aussieht.
Gibt es da eigentlich auch schon eine Studie?
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Kommentare: 1

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