Die zunehmende Verbreitung von Smartphones ist dafür verantwortlich, dass das Leben ihrer Nutzer zunehmend vom Zugriff auf Dienste im Netz, der sogenannten Cloud, bestimmt ist. Dies ist das Ergebnis einer Studie des schwedischen Netzausrüsters Ericsson, die den Einfluss der zunehmenden Vernetzung auf den Menschen untersucht hat.
Die Popularität von Apps sorgte dabei für eine starke Beschleunigung dieser Entwicklung. Zu den beliebten Diensten gehörten nicht nur solche, die der Organisation des täglichen Lebens dienen, also etwa bei der Wahl eines Restaurants oder bei der Abstimmung von Terminen helfen. Auch die Pflege sozialer Beziehungen verlagere sich zunehmend in die "Wolke".
Auffallend sei außerdem, dass aktuell das Endgerät selbst für die Anwender offensichtlich an Bedeutung verliert. Wichtiger seien die Anwendungen, die aus der Cloud zur Verfügung gestellt werden. So benutzen 35 Prozent aller Android- und iPhone-Nutzer in den USA ihre Apps, wie etwa Facebook, bereits bevor sie aufstehen.
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