Smartphone-Displays werden immer größer und damit steigt auch der Hunger ihrer Nutzer nach Videos aus dem Internet. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens ABI Research, wird sich insbesondere dieses Phenomen auf den mobilen Datenverkehr auswirken. Bis 2016 soll der mobile Datenverkehr jährlich im Schnitt um 50 Prozent zulegen und damit letztendlich ein Datenvolumen von 60.000 Petabyte übersteigen.
Am stärksten wird das Datenvolumen mit 58 und 56 Prozent in den Jahren 2012 und 2013 steigen, so der Bericht. Ein Petabyte entspricht 1.000 Terabyte oder einer Million Gigabyte. Für das Jahr 2011 wird insgesamt ein mobiles Datenvolumen von 8.000 Petabyte vorhergesagt, bis 2016 soll sich dieses mehr als versiebenfachen.
Als Grund für den rasanten Anstieg der Datenmenge werden vor allem Videos genannt, welche immer häufiger über mobile Geräte abgerufen werden. Das liegt unter anderem auch an den größer werdenden Displays, durch welche Videoangebote attraktiver werden. Im Jahr 2015 soll der mobile Videodatenverkehr den restlichen mobilen Internetdatenverkehr bereits übertreffen, heißt es.
Um von dem steigenden Datenverkehr profitieren zu können, müssen sich die Mobilfunkanbieter an das Nutzungsverhalten ihrer Kunden anpassen, indem sie vor allem die Datentarife optimieren, so die Analysten von ABI Research.
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