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Datensicherheit Android: Massive Sicherheitslücke in der Skype-App entdeckt

vom 15.04.2011, 17:31 (1)

Das Online-Portal Androidpolice.com hat eine gravierende Sicherheitslücke in der Skype-App für Android aufgedeckt. Mittels eines simplen Tests hat der Verfasser des Artikels herausgefunden, dass private Daten wie der Name, das Geburtsdatum, die Rufnummern und der Wohnort nicht verschlüsselt, also frei zugänglich sind. Der gesamte Gesprächsverlauf der Skype-Nutzer ist ebenfalls unverschlüsselt.

Der Grund für die Sicherheitslücke sind falsch gesetzte Zugriffsberechtigungen. Skype-Dateien, die private Daten beinhalten, können nicht nur von jeder beliebigen Person, sondern auch theoretisch von jeder anderen App ausgelesen werden. Einem hypothetischen Szenario des Androidpolice.com-Autors zufolge müsste jeder Entwickler, der Interesse an den privaten Daten der Skype-Nutzer hat, lediglich eine entsprechende Anwendung entwickeln.

Das Sicherheitsproblem betrifft neben dem Standard-Skype-Client für Android auch die kürzlich durchgesickerte "Skype Video"-Version. Unterm Strich bedeutet das eine potentielle Gefahr für die privaten Daten von über zehn Millionen Nutzern. Androidpolice.com zufolge arbeitet Skype derzeit an einer Lösung für das Problem.

Bildquelle: skype.com | Autor: Swetlana Soschnikow
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18.04.2011, 8:16 Uhr
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Da sieht man mal wieder wie nachlässig alles programmiert wird. Da können sich Skype und Android die Hände schütteln. Unter iOS tritt dieses Problem mit Skype zum Glück nicht aus. Manchmal ist ein wenig Kontrolle eben doch besser.


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Kommentare: 2

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