Google hat über 50 verseuchte Apps aus dem Android Market entfernt. Die mit der Malware "Droid Dream" infizierten Applikationen machen sich an sämtliche Daten zu schaffen, darunter die IMEI-Nummer des Geräts oder Provider-Informationen. Und das ist noch nicht alles: Die Schädlinge haben einen Zugriff zum Root-Verzeichnis und die Möglichkeit, weiteren Code in den Kern des Systems einzuschleusen. Das berichtet die Online-Ausgabe des "Guardian".
Die hochgeschätzte Offenheit von Android hat ihre Schattenseiten, die nun nach und nach zum Vorschein kommen. Das rasante Wachstum der Plattform und die steigende Popularität des Android Markets ziehen offenbar immer mehr Übeltäter an, die sich die Barrierefreiheit zunutze machen, um Viren und andere Schadsoftware unter Handynutzern zu verbreiten.
Droid Dream wurde vom Reddit-User Lompolo entdeckt. Der Code des Programms wurde mittlerweile analysiert. "Guardian" zufolge hat die App die notwendigen Rechte, um das Gerät zu rooten, nachdem sie vom Nutzer gestartet wurde. Die Liste der betroffenen Apps findet sich auf dem Portal für mobile Sicherheit Lookout.com.
Highlights auf inside-handy.de:
Zitat:
Eben drum! Auf dem Iphone kann, ohne Passwort, nichts aus dem Store geladen werden. Wenn die Eltern schlau sind, dann ...[mehr]entscheiden sie sich dafür ihr Passwort dort einzustellen und nicht das des Kindes. Und schauen vorher nach welche App sie saugen möchten. Mittlerweile dürfte die Ausrede auch nicht mehr gelten "Ich habe keine Ahnung von der Technik.." Denn die Computer gehören für Kids auch für Eltern mittlerweile zum Alltag. Ich amüsierte mich regelrecht über den Beitrag der Frau, aus dem Post hier über mir. "Plötzlich färbte sich der Bildschirm weiß und ich musste am Monatsende 24 Euro bezhalen.." Ja ne ist klar, der Beitrag wurde ganz schön gut zurecht geschnitten, wahrscheinlich hat sich die App aufgehangen, anstelle das Handy dann einfach neu zu starten, toucht man natürlich sinngemäß auf dem Bildschirm rum, vielleicht könnte ja dann doch noch was passieren. Es ist eigene Dummheit. Es ist auch was anderes, wenn ich ne App sauge, die nicht Werbefinaziert ist, und dort nen Trojaner steckt, als ne Werbefinazierte App, wo ich weiß, wenn ich da drauf touche, kostet es mich was. Messer gibt es auch überall zu kaufen, trotzdem verletzen sich ständg Leute selten dämlich damit. Die Apple User brauchen sich nicht jetzt groß Aufzuführen und die Android Nerds brauchen sich nicht Rechtfertigen und auf Apple nicht kostenlosen In-Apps mit dem Finger zeigen. Es war abzusehen, dass Android ähnlich wie Microsoft, deutlich mehr Viren bekommen wird. Wie im Artikel schon gesagt, ist ein offenes OS nicht nur ein Freifahrtsschein für App Entwickler..ein kind hat auch nichts an einem handy mit apps zu suchen! wer auf die werbung klickt ist doch selbst schuld. abofallen.. tzz! eine abofalle hat für mich mit unwissenheit zu tun.
Der erste Schritt ist bereits getan, und einige Anbieter, u.a. Telekom; Vodafone; o2; etc. wurden abgemahnt. Ihre potenziellen Abo Fallen kenntlich zu machen.
Bin gespannt ob sich da noch was tut.
Allerdings ist es noch dreister, solche Fall...[mehr]en in Spielen zu integrieren die für Kinder sind. Da hört der Spaß doch irgendwo auf..
Gruß
Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, dass Werbung über WAP versucht Kundengelder zu generieren. Apple sollte dem einen Riegel vorschieben, bzw. eindeutiger darauf hinweisen. Aber ein kleinen Obolus zu entrichten ist ein Unterschied zu einem Viren- und Trojaner-Gau.