Die Arbeiterkammer Voralberg (AK) fordert von den österreichischen Mobilfunkanbietern einen besseren Schutz von Privat-Kunden vor horrenden Kosten, welche durch Phishing-oder Schadsoftware auf Handys entstehen. Das berichtet die österreichische Zeitung "Der Standard" auf ihrer Online-Seite. So bekam vor kurzem ein Feldkirchener eine Handy-Rechnung über mehr als 15.000 Euro.
Laut der Rechnung wurde von seinem Anschluss aus innerhalb von 24 Stunden 77.000 Minuten telefoniert. Wie ein Sprecher des Landeskriminalamtes mitteilte, ist dies kein Einzelfall.
Weiterhin fordern die Verbaucherschützer der AK Kostenlimits, bei welchen der Nutzer selbst entscheiden muss, ob er einen Dienst nach dem Limit noch nutzen möchte. So sollen hohe Rechnungen, die versehentlich und unbemerkt durch technisches Unwissen entstehen vermieden werden.
Einen weiteren Kritikpunkt sieht die Arbeiterkammer im Preis-Leistungs-Verhältnis: So könne es nicht sein, dass zwei vertragliche Gigabyte 30 Euro pro Monat kosten und sechs weitere Gigabyte 10.000 Euro, wird ein Verbraucherschützer zitiert. Leistung und Kosten müssten hier in einem logischen Verhältnis stehen und für den Kunden nachvollziehbar sein.
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