Die Preissensibilität von Smartphone-Nutzern unterscheidet sich bezüglich Apps teils deutlich. Ein entscheidender Faktor ist dabei das Betriebssystem, das diese verwenden. So sind die Nutzer von Symbian und Windows Phone 7 im unteren Preissegment besonders zahlungsfreudig. Im oberen Preissegment stechen die älteren Blackberry-Nutzer heraus. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Yougov Psychonomics.
Den Ergebnissen zufolge gehören bereits 28 Prozent aller Befragten zur Gruppe der Smartphone-Nutzer – überdurchschnittlich häufig Männer und unter 35-Jährige. Am häufigsten in Gebrauch sind Smartphones mit dem Betriebssystem iPhone iOS. Fast jeder vierte Nutzer verwendet ein entsprechendes Endgerät. Dahinter folgen gleichauf Blackberry Os und Windows Phone 7.
iPhone-Besitzer nutzen Apps besonders eifrig
Und die Smartphone-Nutzer lieben ihre Apps: Etwa jeder Zweite gibt an, diese mindestens einmal wöchentlich zu nutzen. Jeder Vierte nutzt sie sogar täglich. Die deutlichen Spitzenreiter sind die iPhone-Nutzer. Es folgen Android und Blackberry OS.
Als regelrechte App-Fans lassen sich die unter 25-Jährigen bezeichnen. Fast jeder zweite Smartphone-Nutzer in dieser Altersgruppe nutzt diese bereits täglich. Und auch die älteren Jahrgänge sind oftmals App-begeistert: Deutlich mehr als jeder dritte über 45-jährige Smartphone-Nutzer greift bereits wöchentlich auf Apps zurück.
Verkehr, Information und Unterhaltung
Besonders beliebt sind Apps zum Thema Transport und Verkehr. Auf Platz 2 folgen Apps, welche der reinen Informationsbeschaffung dienen, also Wörterbücher, Nachrichtendienste und Wettervorhersagen. Ebenfalls hoch im Kurs sind Apps zur reinen Unterhaltung, wie beispielsweise Spiele.
Speziell für Männer stehen darüber hinaus Kommunikations-Apps im Vordergrund, die zum Beispiel Chatten ermöglichen. Apps, die mit der Nutzung sozialer Netzwerke zusammenhängen, spielen mehrheitlich für die unter 35-Jährigen eine Rolle.
Zahlungsbereitschaft hoch
Knapp jeder zweite Befragte ist sich ziemlich sicher, dass er für Apps jeweils einen Euro bezahlen würde. Nur jeder vierte lehnte dies ab. Und auch höhere Preise stoßen nicht gänzlich auf Ablehnung. Drei Euro würde immerhin noch rund jeder vierte, sechs Euro etwa jeder zehnte und neun Euro jeder zwanzigste Nutzer bezahlen.
Bei einer Preisspanne von einem bis drei Euro sind es vor allem die Nutzer von Symbian und Windows Phone 7, deren vergleichsweise geringe Preissensibilität ins Auge fällt; bei einem Preis von über drei Euro sind es die Blackberry-Nutzer. Während sich die Geschlechter bei einem Preis von bis zu drei Euro nur geringfügig unterscheiden, wären bei höheren Preisen deutlich häufiger Männer über 35 Jahre willens, entsprechende Preise in Kauf zu nehmen.
Highlights auf inside-handy.de:
Wahrscheinlich läuft der Android-Simulator auf dem iPhone besser, als Android selbst.
Genau, weil viele iPhone User dann tatsächlich angerufen werden können und pünktlich aufstehen müssen...