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Mobilfunk-Anbieter müssen mit weniger Umsatz rechnen: Bundesnetzagentur halbiert die Mobilfunk-Terminierungsgebühren

vom 25.02.2011 (14)

Die Bundesnetzagentur hat die Entgelte für die Weiterleitung von Telefonaten – die so genannten Mobilfunkterminierungsentgelte - drastisch gesenkt. Das berichtet die Behörde in einer aktuellen Pressemitteilung. Für die Mobilfunkanbieter bedeutet die Senkung einen Verlust von Umsatzerlösen – und zwar in Millionenhöhe. 

Laut der Regelung dürfen E-Plus und Vodafone pro Minute nun 3,36 Cent verlangen; für die Telekom liegt die Obergrenze bei 3,38 Cent pro Minute und O2 kann 3,39 Cent kassieren. Zum Vergleich: Das Entgeltniveau betrug im November letzten Jahres 6,59 Cent pro Minute für die beiden D-Netze und 7,14 Cent pro Minute für die beiden E-Netze.

Die jetzt endgültig festgesetzten Entgelte gelten rückwirkend ab dem 1. Dezember 2010 und ersetzten damit die Ende 2010 vorläufig genehmigten Entgelte in vollem Umfang. Die Entgelte sind bis zum 30. November 2012 befristet.

Die Senkung der Terminierungsentgelte wurde von den Betreibern und dem Hightech-Verband Bitkom bereits oftmals kritisiert worden. Ihrer Argumentation zufolge sei beispielsweise der Ausbau schneller mobiler Internetzugänge vor dem Hintergrund der Gebührensenkung kaum realisierbar.

"Bei der Anrufzustellung in ein Netz handelt es sich um ein natürliches Monopol, deshalb werden die Mobilfunkterminierungsentgelte reguliert. Die abgesenkten Mobilfunkterminierungsentgelte beeinträchtigen auch nicht den mobilen Breitbandausbau. Hier gibt es keinen kausalen Zusammenhang", kommentiert Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

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Bildquelle: Bundesnetzagentur, birgitH | pixelio.de | Autor: SSO

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28.02.2011, 13:36 Uhr
Steve Mobs [Gast]
In Österreich gibt es einen hohen Roaminganteil, dadurch sind die Einnahmen dort höher...

28.02.2011, 12:21 Uhr
Gusto [Gast]
Die Bevölkerungsdichte in Österreich ist nichtmal halb so hoch, wie die in Deutschland. Um also die selbe Fläche mit Netz zu versorgen hab ich potentiell weniger Einnahmen. Lässt man mal die alpinen Gegenden weg, so ist die Bevölkerungsdichte in den Städten vergleichbar mit Deutschland.
Man hat also MAXIMAL soviel Geld zur Verfügung wie in Deutsc...[mehr]hland, eher weniger. Trotzdem sind die Preise niedriger.
27.02.2011, 23:18 Uhr
hmmm [Gast]
also alle die hier 4cent pro min und flatrates für 15€ fordern und deutschland mit dem ausland vergleichen müssen sich mal vor augen halten: österreich (wurde ja als beispiel genannt) ist sowohl flächenmäßig und einwohnerzahl nicht mit de zu vergleichen. durch die größere fläche müssen mehr Sendemasten gebaut werden. auch können sich nur eine gewis...[mehr]se anzahl von menschen in den mast einwählen, d.h. selbst wenn die fläche "vernetz" ist heißt es noch nicht dass alle telefonieren können was bedeutet ein zweiter mast muss gebaut werden. wenn mann dann noch wie aktuell z.b. das lte netz ausbauen will und deswegen ganz neue masten baut bzw. die alten modernisiert kostet es unmengen von geld! deswegen kann es in de nicht solche angebote geben wie z.b. in österreich
26.02.2011, 13:55 Uhr
Gusto
Ich verstehe Leute nicht, die immer von ihren eigenen Bedürfnissen auf andere schließen - und jeder, der es anders sieht, wird mit pubertierenden Mädels im Bus verglichen... :rolleyes:
Es gibt ne Menge Leute, die nen Sack voll Einheiten brauchen. Wozu? Na, hier mal ein Beispiel: Wenn man als Vereinstrainer tätig ist - oder eine andere Stellung inn...[mehr]e hat, wo hin und wieder mal viele Leute auf einmal möglichst schnell informiert werden müssen. Da sind an einem Tag durchaus mal 50 bis 100 Einheiten weg. Und das war nicht weniger notwendig, als es noch keine Handys gab: Als ich als kleiner Zwerg Fußball gespielt habe, mussten sich immer Fahrer finden, die die Mannschaft von A nach B kutschiert haben. Bei größeren Turnieren waren das schonmal 2 bis 300 km mit 7 oder 8 Autos. Wenn da mal einer falsch abgebogen ist, hat es ohne Navi und Handy STUNDEN gedauert, bis die wieder aufgetaucht sind.

Das sind nur Beispiele. Ich freue mich jedenfalls, wenn es günstiger wird. Allnet Flat für 15 EUR - kauf ich! Vielleicht führt das dann zu weniger nervigen Werbeanrufen: "Kann ich Sie für ein Weekend-Paket begeistern"
25.02.2011, 17:21 Uhr
Beitragschreiber
Ich find es GUT, wenn das Telefonieren mit dem Handy teurer ist als übers Festnetz. :thumbsup:
Vor dem Hintergrund, dass man nicht permanent Nichtigkeiten mit Gott und der Welt austauschen muß.
Sei es über Facebook, twitter, oder klassisch mittels telefonat.

Mittlerweile kann man nicht mal mehr in Ruhe ein Buch in der S-Bahn lesen, ohne über die ...[mehr]Beziehungsprobleme
des/der Sitznachbarn/in informiert zu werden.

Also ehrlich Leute, wer um alles in der Welt verbraucht 2000 Freiminuten pro Monat?! Telefoniert von zuHause, das bringt den Vorteil, dass ihr mit eurer Festnetz-Flat permanent telefonieren könnt und noch dazu Eurer Umwelt estwas Ruhe gönnt.
Bei Datentarifen und SMS hingegen begrüße ich die angebote, denn so kann man auch unterwegs auf nützliche Informationen zugreifen oder ohne Ausschweife über wichtige Ereignisse informiert werden.

SORRY, wenn ich mit den Aussagen nicht 100% auf die eigentliche Meldung antworte. :whistling:
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