Das südkoreanische Unternehmen LG hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona seine neuesten High-End-Geräte vorgestellt. Das Optimus 3D soll auf dem Smartphonemarkt für Furore sorgen und das Optimus Pad soll sich gegen Samsungs neues 10-Zoll-Galaxy-Tab sowie Apples iPad 2 behaupten.
Beim LG Optimus 3D setzen die Südkoreaner statt auf den derzeit häufig verbauten Nvidia Tegra 2 auf einen OMAP4-Dualcore-Prozessor aus dem Hause Texas Instruments, der mit jeweils einem Gigahertz taktet. Dabei soll die Videoperformence vier mal besser sein als die der Konkurrenzmodelle.
Das Highlight des Smartphones ist die 5-Megapixel-Kamera mit zwei Linsen, die die stereoskopische Aufnahme von Videos und Fotos erlaubt. Diese können dann ganz ohne Brille in 3D auf dem 4,3 Zoll großem Display mit einer Auflösung von 854 x 480 Pixeln betrachtet werden.
Desweiteren verfügt das Optimus 3D über eine HDMI-Schnitstelle, einen acht Gigabyte großen internen Speicher und läuft mit Google mobilem BetriebssystemAndroid in der Version 2.2 (Froyo). Ein Upgrade auf Gingerbread (2.3) ist geplant. Das Smartphone soll Anfang des zweiten Quartals auf den deutschen Markt kommen und für einen Preis von 599 Euro zu haben sein.
LG Optimus Pad
Auch das Optimus Pad macht technisch einiges her. Das Tablet verfügt über ein 8,9 Zoll großes Display, das mit1.280 x 768 Pixeln auflöst. Als Antrieb dient dem Optimus Pad ein Tegra-2-Dualcore-Prozessor von Nvidia. Darüber hinaus hat das Honeycomb-Tablet eine 3D-Kamera verbaut.
Mittels HDMI-Anschluss lassen sich Filme auf den heimischen 3D-Fernseher portieren. Das Optimus Pad bringt mit nur 12,8 Millimeter tiefe ein Gewicht von 630 Gramm auf die Waage und soll ab April 2011 zum Preis von 999 Euro auf dem deutschen Markt verfügbar sein.
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