Nachdem Googles Nexus S bereits seit Mitte Dezember in den USA verfügbar ist und sich die Hinweise auf einen baldigen Marktstart auch in Deutschland verdichteten, scheint es nun der Netzanbieter Vodafone zu sein, der Googles zweites Android-Smartphone als erster vertreibt. So war das von Samsung produzierte Gerät kurzzeitig auf der Vodafone-Preview-Seite zu sehen; der dortigen Beschreibung zufolge wird es das Nexus S zudem auch in Weiß geben.
Im Inneren des Nexus S werkelt ein 1-Gigahertz-Prozessor vom Typ Hummingbird, dem 512 Megabyte RAM zur Seite stehen. Neben einer 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Licht auf der Rückseite besitzt das Smartphone auch eine Frontkamera mit VGA-Auflösung, die Videotelefonie ermöglicht. Das Display ist leicht nach innen gewölbt und löst mit 480 x 800 Pixeln auf. Das Nexus S bringt zudem 16 Gigabyte internen Speicher mit; ob ein zusätzlicher MicroSD-Kartenslot an Bord ist, ist nicht bekannt.
An Verbindungsmöglichkeiten stehen HSPA, W-Lan im N-Standard und Bluetooth 2.1 zur Verfügung. Dank GPS mit digitalem Kompass lässt sich mit dem Gerät auch navigieren. Google Maps ist integriert und bietet nun auch eine 3D-Ansicht der Umgebung, die Tastatur unterstützt zudem Multitouch-Eingaben. Der 1.500 mAh starke Akku soll Gesprächszeiten von maximal 14 Stunden und Standby-Zeiten von fast 30 Tagen ermöglichen.
Stimmt die Beschreibung von Vodafone, wird das Nexus S entgegen früherer Gerüchte nicht mit einem Super-LCD-Display, sondern in der Tat mit dem auch ursprünglich verbauten Super-AMOLED-Bildschirm ausgestattet sein. Preis oder Starttermin gingen aus der Vorschau nicht hervor.

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Dass andere Portale über die gleichen Themen schreiben wie wir und...[mehr] vielleicht auch mal vor uns dran sind, sollte wohl kaum einer Erklärung bedürfen und schon gar nicht solch absurde Vorwürfe hervorrufen.