Der kanadische Handyhersteller Research in Motion (RIM) will in Indonesien künftig Webseiten mit Pornoinhalten blockieren. Das Unternehmen kündigte am Montag laut einem Bericht des "Wall Street Journals" an, so "bald wie möglich" einen Filter zu installieren, der den Zugang zu pornografischen Internetseiten via Blackberry-Smartphones verhindern soll. Damit reagierte RIM offenbar auf den Druck der indonesischen Regierung.
Diese hatte damit gedroht hatte, die Blackberry-Dienste abzuschalten, falls RIM Seiten mit pornografischen Inhalten nicht blockieren sollte. Laut dem "Wall Street Journal" ist für den 17. Januar ein Treffen zwischen Vertretern von RIM und der indonesischen Regierung angesetzt, um über das Thema zu sprechen.
Dies ist nicht die einzige Forderung der indonesischen Regierung. Im August des letzten Jahres forderte diese den Blackberry-Produzent dazu auf, lokale Server in Indonesien einzurichten, über welche der Datentransfer abgewickelt wird. Bislang läuft dieser über Server in Kanada und Großbritannien.
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