Die umstrittene Tagesschau-App scheint bei den Nutzern gut anzukommen. Innerhalb weniger Wochen wurde die kostenlose Applikation bereits 740.000 Mal heruntergeladen, sagte "Tagesschau"-Chefredakteur Kai Gniffke gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Das sei "erfreulich", besonders, da viele Nutzer schrieben, dass sie für ein solches Angebot gern Rundfunkgebühren zahlten.
Zudem hat die ARD-Vorsitzende Monika Piel laut "Spiegel" noch einmal betont, dass die Tagesschau-App kostenlos bleibt. Deutsche Verleger hatten im Vorfeld heftig gegen die Tagesschau-App protestiert, da sie im kostenlosen Vertrieb des Programms eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der privaten Medien sehen.
Über die App können die Inhalte abgerufen werden, die bereits über Tagesschau.de veröffentlicht wurden. So können Smartphone-Nutzer per Video-Stream werktags von 9 bis 20.15 Uhr Tagesschau-Nachrichten im Infokanal Eins Extra sehen. Sendungen wie Tagesthemen, Nachtmagazin oder Wochenspiegel werden auch live übertragen. Die App bietet außerdem die Tagesschau in 100 Sekunden, die bereits seit längerem für mobile Endgeräte angeboten wird. Unter "Tagesschau24" ist es zusätzlich möglich, eine stets aktualisierte Zusammenstellung der Tagesschau abzurufen.
Highlights auf inside-handy.de:
Richtig, ich wäre auch bereit für die App zu bezahlen, da sie gut gemacht wird. Wir müssen von dieser "Geiz ist geil"-Mentalität wegkommen.
Wenn die sich rein auf Rundfunk und Fernsehen beschränken, braucht man keine Erhöhungen.
Warum soll ich die App für eineige wenige mit Subventionieren?
Wer sich solch ein Telefon leisten kann, kann auch für die App zahlen.
Jeder Unternehmer muss mit seinen Ein- und Ausgaben vernünftig umgegen, sonst hat er bald ein Problem.
Hat mit Freiwilligkeit auch nix mehr zu tun dank der Haushaltsabgabe... aber keine Panik, im Zweifelsfall bezahlen Mami und Papi...
Es kann im Leben nicht immer alles kostenlos sein oder arbeitest du etwa für deinen Chef umsonst aus Nächstenliebe?