Bereits seit längerer Zeit wird in diversen Foren und Technikportalen über die Probleme beim Versand von Kurznachrichten berichtet. Googles moblies Betriebssystem hat demnach einen SMS-Bug, der Nachrichten an falsche oder gar nicht existierende Kontakte versendet. Der Suchmaschinenanbieter arbeitet an der Beseitigung des Fehlers und hat sogar die Prioritäts-Stufe von "Medium" auf "Critical" angehoben. Ein Update gibt es aber noch nicht.
Auch haben Android-Nutzer davon berichtet, dass es zu Problemen kommen kann, wenn mehrere SMS-Konversationen nebeneinander geführt werden. Allein die Vorstellung davon, eine SMS erreiche den falschen Empfänger, stößt bei vielen nicht gerade auf Begeisterung.
Der Fehler ist auf unterschiedlichen Smartphones mit Android aufgetaucht. Bereits in der Version 2.1 soll der Fehler enthalten gewesen sein. Auch in der "Froyo-Variante" soll das Problem weiterhin für Aufregung sorgen.
Wer nicht warten möchte bis Google ein Update heraus bringt und auf Nummer sicher gehen will, der kann auf diverse SMS-Apps aus dem Android Market ausweichen. Dieser gilt bisher als sicher und Virenfrei.
Update: Ein weiterer Bug ist aufgetaucht und betrifft das Empfangen von SMS. Sobald das Android-System eine Warnung herausgibt, dass der interne Programmspeicher weniger als fünf Megabyte beträgt, kann es vorkommen, dass ankommende SMS verloren gehen. Es gibt lediglich einen Hinweis das eine SMS nicht empfangen werden konnte. Von wem und mit welchem Inhalt wird aber nicht angezeigt. Warum das Problem schon bei fünf Megabyte freiem Speicher auftritt, ist unklar. Denn eine SMS hat bei einer maximalen Länge von 160 Zeichen lediglich eine Größe von ungefähr 150 Byte, so könnten weit über 30.000 SMS auf dem noch verbleibendem Speicherplatz abgelegt werden.
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