Der Hightech-Verband Bitkom erwartet in diesem Jahr rund 300 Millionen SMS zu Silvester. Dabei scheinen Männer die fleißigeren SMS-Schreiber zu sein: 39 Prozent der männlichen Bevölkerung planen in diesem Jahr Neujahrsgrüße per Handy-Kurzmitteilung an Verwandte und Bekannte verschicken, aber nur 34 Prozent der Frauen.
Dabei sind Kurzmitteilungen übers Mobiltelefon vor allem bei Jüngeren sehr beliebt: 70 Prozent aller Teenager wollen eine SMS senden, doch nur sieben Prozent der Senioren. Überdurchschnittlich beliebt sind die Handy-Kurzmitteilungen bei Abiturienten (47 Prozent).
E-Mails schicken hingegen vor allem Ältere: Jeder zweite Twen (52 Prozent), fast jeder Zweite zwischen 30 und 40 Jahren (45 Prozent) sowie mehr als jeder dritte Deutsche zwischen 40 und 50 Jahren (36 Prozent) grüßt per Mail zum neuen Jahr. Bei Jugendlichen sind Mails out: Nur 29 Prozent der 14- bis 19-Jährigen versenden eine Neujahrsmail. Teenager setzen stattdessen zunehmend auf soziale Netzwerke: 30 Prozent grüßen über diese Internet-Communitys.
Insgesamt übermitteln fast drei Viertel aller Deutschen (72 Prozent) Grüße zum neuen Jahr per Telefon. 38 Prozent planen, Briefe oder Postkarten zu schicken, 37 Prozent schicken eine SMS – im Vorjahr waren es erst 33 Prozent. Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) will Mails schreiben, jeder Neunte (elf Prozent) wird Grüße in Form eines Web-Eintrags aussprechen, etwa in Communitys oder Blogs. Vier Prozent senden eine Video- oder Bilddatei per Handy (MMS). Nur ein Prozent verschickt überhaupt keine Grüße. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkom.
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