Mit Werbeeinschaltungen in Smartphone-Applikationen haben nur die wenigsten User ein Problem. Gerade bei kostengünstigen oder Gratis-Angeboten nehmen sie Anzeigen gerne in Kauf. Zwar ist bei den meisten Anwendern eine Zahlungsbereitschaft für die Programme vorhanden. Der Großteil geht aber davon aus, dass Werbung die Kosten für Apps künftig reduzieren wird, wie IP Deutschland und die Unternehmensberatung Arthur D. Little aufzeigen.
Demnach ist es für ein Drittel der Nutzer bereits zur Selbstverständlichkeit geworden, dass Smartphone-Anwendungen mit Anzeigen versehen sind. Um einen kostenlosen Gebrauch der Programme zu ermöglichen, würden sie sogar noch mehr werbefinanzierte Apps begrüßen. Obwohl die vielfältigen mobilen Applikationen längst "Mainstream" sind, werden Bedeutung, Nachfrage und Nutzung der Tools den Angaben nach in den nächsten zwei Jahren noch deutlich zunehmen.
Mittlerweile ist jedes dritte Mobiltelefon ein Smartphone. Mit dem Markt wächst auch das mobile Internet ungebremst, wenngleich die kommunikativen Funktionen Telefonieren und SMS-Versand bei den Konsumenten weiterhin im Vordergrund stehen. Rund eine Stunde pro Tag sind die Mobile-User in mehreren Sessions von je bis zu zehn Minuten online. Ein Großteil der Anwender greift neben dem Browser dabei auch auf zusätzliche Programme zurück. Insbesondere Nachrichten- und Wetter-Apps gefolgt von Games und Unterhaltungssoftware sind dabei die gefragtesten Anwendungsbereiche. (pte)
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Ich zahle lieber für eine App, als dass diese voller Werbung ist und vielleicht sogar noch versehentliche Servicenummern wählt oder Abos abschließt. Ne, ne. Sinnvoller fände ich da, wenn es mehr kostenlose Testversionen (zeitlich begrenzt) von Apps gebe, damit man nicht gleich Geld zum Fenster rauswirft. Werbung gibt es mittlerwe...[mehr]ile viel zu viel auf der Welt, und welchen Scheiß man sich da manchmal ansehen muss.