Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Nutzung des mobilen Internets mehr als verdoppelt. Die Art und Weise des Zugangs scheint sich aber zu ändern. Benutzt man am Computer ausschließlich einen Browser, verliert dieser bei Smartphone-Usern zunehmend an Bedeutung. Wie aus einer aktuellen Untersuchung des US-Marktforschungsunternehmens "Parks Associates" hervorgeht, weichen diese stattdessen auf Applikationen aus, um unterwegs im Netz zu surfen.
"Bei der mobilen Web-Erfahrung geht es in erster Linie um Bequemlichkeit und den sofortigen Einstieg in das Internet", erklärt Harry Wang, Director im Bereich Mobile Product Research bei Parks Associates. In Anbetracht dieser spezifischen Ansprüche hätten Apps gegenüber einem Browser eindeutig die Nase vorne. "Apps verlangen vom Nutzer nicht, dass er eine bestimmte Webadresse eingibt und zwingen ihn nicht dazu, sich mit langsamen Browser-Geschwindigkeiten herumzuschlagen", erläutert Wang.
Besonders stark zeigt sich der Trend zu mobilen Applikationen bei den jüngeren Zielgruppen unter 35 Jahren. Die über 35-jährigen hingegen setzten jedoch vermehrt auf den konventionellen Browser. Allerdings zeigt die Studie auch, dass es über 50 Prozent aller Befragten egal ist, ob sie per Browser oder App ins Internet kommen.
Highlights auf inside-handy.de:
Kommentar schreiben