Der französische Sony Ericsson-Chef Pierre Perron sorgt für Verwirrung um die Produktion von Smartphones mit Windows Phone 7 als Betriebssystem. Obwohl Sony Ericsson offensichtlich plant, Windows-Phone-7-Geräte auf den Markt zu bringen und angeblich bereits mit Microsoft über die Verwendung des Betriebssystems verhandelt, äußert Perron nun seine Bedenken über den Einsatz der Software.
Der Zeitung "Les Echos" teilte Perron mit, man habe Zweifel, wonach die strikten Vorgaben von Microsoft zu einer "Standardisierung" führen könnten. Vor gut einer Woche gab es Gerüchte, Sony Ericsson wolle mit den neuen Smartphones Xperia X7 und Xperia X7 Mini zwei Windows-Phone 7-Geräte herausbringen. Diese sollte angeblich schon im ersten Quartal 2011 auf den Markt kommen.
Mit der Aussage gegenüber "Les Echos" dementiert das Unternehmen nun diese Gerüchte. Zudem teilte der französische Sony Ericsson-Chef mit, man wolle nicht "der 24. Anbieter" eines Tablets werden. In Zukunft wird es also auch kein Tablet-PC des Handyherstellers geben.
Sony Ericsson möchte innovativ bleiben und nicht als Nachahmer angesehen werden. Zudem würden Vorschriften für die Hardware- und Software-Ausstattung von Windows-Phone-7-Smartphones, Sony Ericsson möglicherweise dazu zwingen, gegen die Konkurrenz nur noch durch Design und Preis in einen Wettbewerb treten zu können. Dies wolle man jedoch vermeiden, so Perron.
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