Gespräche sind out, SMS sind in. Um die an Zeichen begrenzten Texte dreht sich im Mobilfunk mittlerweile alles - zumindest bei der kaufkräftigen Zielgruppe junger User und Teenager. So bilden die von der Industrie einst als kaum von Bedeutung verkannten Kurznachrichten nun das Zentrum der Handy-Kommunikation.
Wie die Marktforscher von Nielsen aufzeigen, sind SMS der Hauptgrund, warum sich die Nachwuchskonsumenten überhaupt Mobiltelefone zulegen. Sobald sie über ein Handy verfügen, bombardieren sie sich gegenseitig mit Kurztexten.
3.339 SMS pro Monat senden oder empfangen die Jugendlichen Mobilfunk-User im Durchschnitt. In jeder Stunde, in der US-Teenager wach sind, verschicken oder erhalten sie durchschnittlich mehr als sechs Kurznachrichten.
Die Kurznachrichten haben mittlerweile sogar das Argument Sicherheit von der Top-Position der wichtigsten Kaufgründe für ein Mobiltelefon abgelöst. 43 Prozent der Teenager wollen ein Handy, um SMS versenden und empfangen zu können. Weibliche Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren versenden mit durchschnittlich 4.050 Texten monatlich mehr SMS als jede andere demographische Gruppe. Dabei ist die Rate mit über 2.500 auch bei Jungs relativ hoch.
Mit zunehmendem Alter verliert die Anwendung aber an Bedeutung. Die Nutzung der Sprachtelefonie-Funktionen der Handys hat bei den Teens zuletzt um 14 Prozent auf monatlich 646 Minuten nachgelassen. (pte)
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Nur bei den Amis kostet das ja auch nur n bruchteil von dem was es hier kostet. hätte ich 3000 frei SMS jeden Monat, würde ich zehn mal so viele SMS durchhauen wie jetzt mit meinen 150freien.