Wie erwartet hat RIM im Rahmen der Blackberry Developer Conference 2010 sein erstes Tablet vorgestellt. Der Name lautet jedoch nicht wie anfangs vermutet Blackpad, sondern Playbook. Als Betriebssystem kommt die Neuentwicklung Blackberry Tablet OS zum Einsatz, deren Grundstein der Neutrino-Mikrokernel des kürzlich erworbenen Softwareherstellers QNX bildet. Auf den Markt kommen soll das Tablet im nächsten Frühjahr.
Das Playbook besitzt ein sieben Zoll großes LC-Display mit einer WSVGA-Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln; der kapazitive Touchscreen unterstützt Multitouch. Mit einem Gigabyte RAM und einem 1-GHz-Dual-Core-Prozessor auf Basis von ARMs Cortex A9 gehört das Gerät zu den am potentesten ausgestatteten Tablets derzeit. Es besitzt zwei HD-Kameras - eine 3-Megapixel-Kamera auf der Vorder- und eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Beide können 1080p-Videos aufnehmen.
Wiedergegeben werden können diese Full-HD-Videos entweder auf dem Playbook selbst oder an einem externen Gerät, das per MicroHDMI angeschlossen werden kann. Zur weiteren Ausstattung gehören W-Lan nach 802.11a/b/g/n, Bluetooth 2.1 plus EDR sowie ein MicroUSB-Anschluss. Eine 3G- und eine 4G-Version sollen laut RIM zwar folgen, derzeit besitzt das Playbook aber kein UMTS und ist damit vor allem als Blackberry-Begleiter gedacht, nicht als -Ersatz.
So kann das Playbook über eine sichere Bluetooth-Verbindung mit dem Blackberry-Smartphone verbunden und so auf den Blackberry Enterprise Server zugegriffen werden. Die Inhalte werden dabei lediglich in den temporären Cache geladen, nicht dauerhaft gespeichert, um eventuelle E-Mail-Sicherheitsrichtlinien einzuhalten. Wie groß der interne Speicher ausfällt, verrät RIM nicht; auf der Entwicklerkonferenz wurden Geräte mit 16 und 32 Gigabyte Speicher gezeigt.
Der Unterbau basiert auf der schlanken Neutrino-Mikrokernel-Architektur von QNX und gehört laut RIM zu den robustesten und sichersten Betriebssystemen. Es unterstützt symmetrisches Multitasking, Java, Adobe Air und Flash 10.1 (mit Hardwarebeschleunigung) sowie HTML 5 über den integrierten Webkit-Browser. Entwickler können sich bereits auf einer entsprechenden Seite registrieren, um mit dem in wenigen Wochen erscheinenden Blackberry Tablet OS entsprechende SDK-Anwendungen zu erstellen.
Das Tablet misst 130 mal 193 mal 10 Millimeter und wiegt 400 Gramm. Damit ist es kleiner und leichter als viele Konkurrenz-Produkte, beispielsweise die von Neofonie oder Apple. Zunächst soll das Playbook im ersten Quartal 2011 in den US-Einzelhandel kommen. Erst im zweiten Quartal sollen dann auch die internationalen Märkte bedient werden. Wie hoch der Preis ausfallen wird, gab RIM noch nicht bekannt.
ich bin ganz zuversichtlich das blackberry den markt von hinten aufräumen wird und systeme wie apple und bestimmt auch android hinter sich lässt. bb sieht endlich ein das nicht nur buiseness kunden sondern auch der normale endverbraucher um die ecke ein bb gebrauchen könnte. 2-4 jahre, dann gehört auch bb zur spitze.
auch ich finde den namen leide...[mehr]r nicht bb like, da hätte man sich mehr einfallen müssen!
weiss eigentlich jemand ob der app market von bb open source ist???
28.09.2010, 18:52 Uhr
BB Fan
Zitat: Denke mal keiner auch wenn es wie bedschrieben von der Leistung noch so Potent ist denn die anderen schalfen ja auch nicht und werden was Prozessor und Speicher angeht auch noch zulegen.
Wird aber in Sachen performance überhaupt nichts bringen wenn die anderen zulegen! RIM ist bekannt dafür sehr schlanke und leistungsstarke Betriebssysteme zu basteln die nebenbei auch noch die sichersten sind. Apple und Samsung brauchen für eine ähnliche Performance mit iOS oder Android fast 50% mehr CPU Power. Das liest sich dann immer schön im...[mehr] Datenblatt aber hat nichts mit der wirklichen Leistungsfähigkeit des Gerätes zu tun.
28.09.2010, 16:32 Uhr
rikeson
Wenn ich den zukünftigen Namen lese...
P L A Y B O .... dann will mir immer ziemlich schnell PLAYBOY über die Lippen rutschen anstatt PLAYBOOK
28.09.2010, 14:32 Uhr
XxCartmanxX
Zitat: wer will dann noch ein gerät haben was nur über Wlan ins Netz kann??
Viele Handys unterstützen mittlerweile nativ Tethering über Wlan oder es lässt sich per Software nachinstallieren. Eine fehlende 3G Unterstützung ist weniger das Problem, wie ich finde.
28.09.2010, 14:14 Uhr
Handyman [Gast]
Also wie alle vorredner schon gesagt haben die Daten auf dem Papier sind toll aber nen Erfolg wird es nur wenn es von vornherein 3g oder 4g unterstützt und früher erscheint! Weil das Samsung Tab kommt dieses Jahr und hat nicht nur 3 G sondern vorteil zum I-Pad es kann sogar noch als Mobiltelefon benutzt werden auch wenn etwas unhandlich ;-).... und...[mehr] wenn Rim erst in nem Knappen Jahr das Gerät bringt wer will dann noch ein gerät haben was nur über Wlan ins Netz kann?? Denke mal keiner auch wenn es wie bedschrieben von der Leistung noch so Potent ist denn die anderen schalfen ja auch nicht und werden was Prozessor und Speicher angeht auch noch zulegen.
auch ich finde den namen leide...[mehr]r nicht bb like, da hätte man sich mehr einfallen müssen!
weiss eigentlich jemand ob der app market von bb open source ist???
Zitat:
Denke mal keiner auch wenn es wie bedschrieben von der Leistung noch so Potent ist denn die anderen schalfen ja auch nicht und werden was Prozessor und Speicher angeht auch noch zulegen.
Wird aber in Sachen performance überhaupt nichts bringen wenn die anderen zulegen! RIM ist bekannt dafür sehr schlanke und leistungsstarke Betriebssysteme zu basteln die nebenbei auch noch die sichersten sind. Apple und Samsung brauchen für eine ähnliche Performance mit iOS oder Android fast 50% mehr CPU Power. Das liest sich dann immer schön im...[mehr] Datenblatt aber hat nichts mit der wirklichen Leistungsfähigkeit des Gerätes zu tun.
P L A Y B O .... dann will mir immer ziemlich schnell PLAYBOY über die Lippen rutschen anstatt PLAYBOOK
Zitat:
wer will dann noch ein gerät haben was nur über Wlan ins Netz kann??
Viele Handys unterstützen mittlerweile nativ Tethering über Wlan oder es lässt sich per Software nachinstallieren. Eine fehlende 3G Unterstützung ist weniger das Problem, wie ich finde.