Nach der Deutschen Telekom und O2 hat nun auch Vodafone seine erstes Basistation für den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) in Betrieb genommen. Heiligendamm ist die erste von bundesweit mehr als 1.000 Gemeinden, die der Telekommunikationsanbieter bis Dezember 2010 mit dem neuen Turbo-Internet versorgen will, teilte Vodafone am Freitag mit. Die entsprechende Technik kommt von dem Netzwerkausrüster Huawei.
Bis Ende März 2011 will Vodafone rund 1.500 Standorte mit der neuen Mobilfunkgeneration ausbauen. Aufgrund der größeren Reichweite der Standorte könnten so jeweils mehrere umliegende Gemeinden mit Breitbandinternet versorgt werden. Bis Ende 2011 soll es laut Vodafone keine weißen Flecken auf der Internetlandkarte mehr geben.
"Der Zugang zum schnellen Internet ist im digitalen Zeitalter ein wesentlicher Standortfaktor, deshalb braucht ein High-Tech-Land wie Deutschland eine High-Tech-Infrastruktur - nicht nur in den großen Städten", so Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland.
Mobilfunkstandard LTE
Bei den Internet-Downloads erzielt LTE Übertragungsraten von fast 100 Megabit pro Sekunde - das ist das Fünffache der heute möglichen HSDPA-Geschwindigkeit. Diese Kapazitätssteigerung ist besonders bei datenintensiven HD-Videos, Online-Computerspielen, Live-Streamings und großen Downloads spürbar.
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HSDPA ist überwiegend nur mit 3,6 Mbit/s (Kategorie 6) verfügbar. Wenn dies überall auf 7,2 Mbit/s (Kategorie 8) ausgebaut würde,könnte Vodafone die Kundenzufriedenheit enorm steigern.