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Hightech "made in Germany" ist international gefragt

ITK-Exporte steigen im ersten Halbjahr um 13 Prozent

vom 17.09.2010 (0)

Die deutschen Exporte von Produkten der Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) legten im Jahr 2010 wieder kräftig zu. Die Ausfuhren von Computern, Handys und Netzwerktechnik sowie Unterhaltungselektronik sind im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gestiegen, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das teilte der Hightech-Verband Bitkom in Berlin mit.

"Die Hardware-Hersteller in Deutschland sind wieder auf Wachstumskurs", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Hightech made in Germany ist international gefragt." Im Krisenjahr 2009 war der Export von ITK-Produkten noch um 23 Prozent eingebrochen. "Mit der Erholung der Konjunktur im Frühjahr 2010 drehte sich dann der Trend", so Scheer.

Den stärksten Zuwachs erzielten die Exporteure von Kommunikationstechnik mit einem Plus von 22 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr. Hersteller von IT-Hardware steigerten ihre Ausfuhren um zwölf Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Die Exporte von Unterhaltungselektronik legten um 1,4 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu. Größter Abnehmer von "Hightech made in Germany" ist Großbritannien.

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Bildquelle: Bitkom | Autor: KO

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