Am 31.August läuft das Ultimatum für den Blackberry-Produzenten Research in Motion (RIM) in Indien ab. Danach sollen die Blackberry-Dienste "Messenger" und "Enterprise" geblockt werden. Wie die Online-Ausgabe der "The Times of India" berichtet, soll am heutigen Montag ein Treffen zwischen Vertreter des Smartphoneherstellers und dem indischen Innenminister stattfinden, bei dem über eine Verlängerung des Ultimatums verhandelt wird.
Nach einer unbestätigten Meldung von Sonntag habe sich die kanadische Regierung eingeschaltet und mitgeteilt, dass es nicht produktiv sei Ultimaten in solchen Angelegenheiten zu stellen, wird weiterhin berichtet.
Der Streit zwischen RIM und Indien sorgte in den vergangenen Wochen immer wieder für Schlagzeilen. Die indische Regierung sieht in den verschlüsselten Blackberry-E-Mail-Diensten ein Sicherheitsrisiko, da sie von Terroristen zur Planung von Anschlägen benutzt werden könnten. Wie auch eine Reihe anderer Länder fordert Indien daher eine Möglichkeit diese Dienste überwachen zu können.
Dem Treffen mit dem Innenminister waren schon in den vergangenen Tagen Verhandlungen zwischen RIM und Regierungsvertretern vorausgegangen, welche jedoch zu keiner für beide Parteien zufriedenstellenden Lösung geführt haben. RIM hat demnach kürzlich angegeben über keinen "Generalschlüssel" für verschlüsselte Geschäfts-E-Mails zu verfügen.
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