Mehr als 10 Millionen Bundesbürgern ist schon einmal ihr Handy abhanden gekommen. Rund 7 Millionen haben ihr Handy verloren (12 Prozent aller Handy-Besitzer) und 4 Millionen wurden Opfer eines Diebstahls (7 Prozent). Rund 1,2 Millionen Handy-Besitzern ist sogar schon beides passiert: Ihnen wurde ein Handy gestohlen und sie haben ein Gerät verloren. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergeben.
„Der Verlust des eigenen Handys kommt leider häufig vor“, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied René Schuster. „Die Geräte enthalten oft wichtige und in vielen Fällen auch private Daten, Bilder und Texte. Man sollte deshalb einige einfache Vorkehrungen treffen und im Fall der Fälle schnell reagieren.“ Dabei gibt es einfache Tipps, wie Handy-Besitzer bei einem Verlust reagieren und welche Vorkehrungen sie treffen sollten.
Zuerst das eigene Handy anrufen
Es empfiehlt sich immer, zuerst das eigene Handy anzurufen. Nur in den seltensten Fällen wurde ein Handy tatsächlich verloren oder gestohlen, falls es einmal nicht gefunden werden kann. Wer sein Handy zu Hause, im Auto und am Arbeitsplatz immer an der gleichen Stelle aufbewahrt, muss seltener auf die Suche gehen. Ist das Handy tatsächlich verloren gegangen, besteht die Chance, dass ein ehrlicher Finder das Gespräch entgegennimmt.
SIM-Karte sofort sperren lassen
Schlagen diese Versuche fehl, sollte sofort die SIM-Karte des Telefons gesperrt werden. Dadurch wird verhindert, dass Unbefugte über den Handy-Anschluss telefonieren, was hohe Kosten verursachen kann. Zudem könnten Diebe das Telefon für kriminelle Zwecke verwenden. Für die Sperrung haben die Mobilfunkanbieter Service-Rufnummern eingerichtet. Diese Nummern sind auf den Internetseiten der Anbieter sowie in den Vertragsunterlagen zu finden. Alternativ ist eine Sperrung über die Online-Kundenportale möglich.
Unterlagen für das Sperren der SIM-Karte bereithalten?
Meist sind folgende Angaben nötig: die Handyrufnummer und die SIM-Kartennummer oder ein Kundenkennwort. In der Regel finden sich diese Angaben in den Vertragsunterlagen. Die Kartennummer ist auf der SIM-Karte vermerkt, die im Handy steckt. Es ist ratsam, die notwendigen Daten rechtzeitig zu notieren und für den Notfall griffbereit zu halten. Für die Sperrung der alten und die Zusendung einer neuen SIM-Karte fallen in der Regel Kosten zwischen 20 und 30 Euro an.
Polizei und Fundbüro einschalten
Zu den Informationen, die man am besten direkt nach dem Kauf notiert, zählt die „International Mobile Equipment Identity“ (IMEI). Mit dieser Seriennummer kann das Telefon eindeutig identifiziert und dem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden – z.B. wenn das Handy im Fundbüro abgegeben wird. Die 15-stellige Nummer ist auf dem Typenschild des Handys zu finden, meist unter dem Akku. Manche Handys zeigen die IMEI-Nummer auch unter dem Menüpunkt Telefoneinstellungen an. Einfacher ist es, die Tastenkombination „Stern-Raute-Null-Sechs-Raute“ (*#06#) einzutippen. Dann erscheint die IMEI im Display.
Versicherung kontaktieren
Die Hausratversicherung zahlt in speziellen Fällen, etwa wenn das Telefon bei einem Einbruch in den eigenen vier Wänden gestohlen wurde oder wenn das Handy mitsamt Wohnung einem Brand zum Opfer gefallen ist. Sie springt ebenfalls bei Raubüberfällen ein, wenn die Herausgabe des Handys mit Gewalt erzwungen wurde. Der Überfall muss der Polizei gemeldet werden. Wem dieser Schutz nicht ausreicht, sollte spezielle Handy-Versicherungen prüfen.
Daten auf dem Smartphone löschen
Die mit einem Computer vergleichbaren Smartphones haben gegenüber herkömmlichen Handys einen entscheidenden Vorteil: Bei einem Verlust kann man selbst aus der Ferne auf sie zugreifen und beispielsweise persönliche Daten löschen. Für das Fernlöschen gibt es spezielle Programme, die auf dem Smartphone installiert sein müssen. Bei manchen Handy-Betriebssystemen sind ähnliche Funktionen bereits vorhanden, müssen aber aktiviert werden.
Das Guthaben von Prepaid-Karten bleibt erhalten
Beim Verlust eines Prepaid-Handys mit SIM-Karte bleiben sowohl die Handynummer als auch das Guthaben der Prepaid-Karte bestehen. Diese Informationen sind nicht auf der SIM-Karte selbst, sondern beim Mobilfunkanbieter gespeichert. weiterlesen...
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Beim zweitenmal aber ein Überfall, inklusive Betäubung mit Gas und dicke Kopfschmerzen.
Nur einmal 5 €, aber ich war auch blau.. ^^
Naja, aber mit dem hohen Wert mancher Geräte, und dem verbundenen "haben-will" Faktor. Werden die Diebstähle nicht ...[mehr]zurück gehen. Das erklärt auch den Boom mancher Sicherheitssoftware für Handys. Obwohl die einen auch nur in Sicherheit wiegen soll..
Das beste ist, wie rikeson schon sagte. Sorgsamkeit, und ne gepflegte Portion Paranoia.
Ich habe mein Handy, etc. damals nicht mal dem Lehrer und seiner tollen Wertkiste anvertraut. Da es öfters vorkam, das auch dort etwas abhanden kommt. Und bei ca. 20 Schülern..
Gruß
Scheinbar passen alle die ich ...[mehr]kenne auf ihre Handys auf. Mag vielleicht auch am Alter liegen. Mit Ü30 hat man vielleicht mehr Sorgsamkeit.
Zitat:
Ich hab kein einziges Mal Ersatz bekommen von irgendeiner Versicherung, leider.ob die handys wirklich gestohlen werden oder die leute des nur nutzen um die versicherung abzuzocken ?
Sogar im Fall meines Sohnes ( eine Schülerin hat im Sportunterricht den Schlüssel des Lehrers geklaut und dann in ...[mehr]der Garderobe von diesem Lehrer die Tür geöffnet, den Raum betreten, ist an die Wertkiste gegangen und hat sich das Handy meines Sohnes genommen.
Dann lief sie damit weg, verfolgt von Lehrern und wurde später von der Polizei gestellt. Das Handy hatte sie da bereits nicht mehr in ihrem Besitz.
Das Handy war weg, sie unter 14 und keiner war zuständig, weder meine Versicherung, noch die der Schule geschweige denn die desinteressierten Eltern der 13 jährigen Täterin.
Ich denke also ausser bei Wohnungseinbrüchen oder Bränden wird das keine Versicherung erstatten.