Das schnelle Aus für das Smartpad: United Internet gab am Freitag bekannt, dass nach dem Auslaufen der vorrätigen Smartpads keine weiteren Geräte mehr bestellt werden. Das berichtet der Mediendienst Kress. Zuvor hatte die Firma 25.000 Exemplare beim asiatischen Elektronikhersteller NEC bezogen. Das Smartpad ist erst seit Juli auf dem Markt und war von 1&1 mit einer großen TV-Kampagne beworben worden.
Grund für die Abkehr vom Smartpad: Offensichtlich kann das 1&1-Handheld nicht mit Apple und Co. mithalten. Es sei unmöglich, ein konkurrenzfähiges Produkt zu einem niedrigen Preis oder gar kostenlos anzubieten, so Konzern-Chef Ralph Dommermuth. Das 1&1 Smartpad gibt es für Neukunden kostenlos zu einem DSL-Tarif. Für Bestandskunden ist der Preis mit 299 deutlich unter dem des iPads.
United Internet gibt das Geschäft mit Apps und Tablets jedoch nicht auf: Die extra für das Smartpad programmierte Android-Oberfläche wird künftig auf anderen 1&1-Geräten eingesetzt. "Das ist ein Zukunftsgeschäft, das wir uns nicht entgehen lassen", so Dommermuth.
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