Mark Papermaster, der für die iPhone-Hardware verantwortliche Manager, hat nach gerade einmal 15 Monaten den Applekonzern überraschend verlassen, berichtet das "Wall Street Journal". Ob sein Ausscheiden aus der Firma mit dem Antennenproblem des iPhone 4 zusammenhängt ist nicht bekannt, erscheint aber als wahrscheinlich. Ebenso unklar ist, ob Papermaster freiwillig ging oder ob ihm gekündigt wurde.
Nach Informationen des "Wall Street Journals" soll Steve Jobs schon vor Monaten das Vertrauen in Papermaster verloren haben, so dass dieser für einige Zeit aus den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen wurde. Auch soll Papermaster, der zuvor 25 Jahre für IBM tätig war, Probleme mit der Unternehmenskultur bei Apple gehabt haben.
Des Weiteren wird berichtet, dass die möglichen Antennenprobleme bereits vor einem Jahr bekannt waren, jedoch von Seiten Steve Jobs auf die Fortführung der Entwicklung gedrängt wurde. Der Technikblog Daringfireball.net gibt sogar an, dass bereits vor zwei Jahren, also vor Papermaster Eintritt in die Firma, das Antennendesign für das iPhone 4 weitgehend fest stand und schon zu dieser Zeit bekannt war, dass es zu Empfangsschwierigkeiten kommen könnte.
Papermasters Nachfolger wird nun Bob Mansfield, der bislang hauptsächlich für die Macintosh-Hardware verantwortlich war. Aber auch im Bereich der mobilen Geräte hat Mansfield bereits Erfahrung, so beaufsichtigte er die Entwicklung des "Retina"-Displays und des A4-Prozessor-Chips.
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Hier übrigens der Link zur Quelle:
http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704268004575417572159585144.html