Neben den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi Arabien und Indien, stellt nun auch Indonesien Forderungen an den kanadischen Smartphoneproduzent Research in Motion (RIM). Dies berichtet der Informationsdienst Intern.de. Anders als seine Vorgänger verlangt Indonesien jedoch nicht die Möglichkeit zur Entschlüsselung der Blackberry-Dienste, sondern äußert Bedenken über die sich im Ausland befindenden Blackberry-Server.
So fordert die indonesische Regierung den Blackberry-Produzent auf, lokale Server in Indonesien einzurichten, über welche der Datentransfer abgewickelt wird. Bislang läuft dieser über Server in Kanada und Großbritannien.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten werden ab dem 11. Oktober alle Blackberry-Dienste verboten. Somit werden sowohl die Internetfunktionen als auch die Messengerdienste gesperrt, was die Einwohner des Landes und Reisende gleichermaßen betrifft. Nach einem Bericht der Onlineausgabe der "Süddeutschen Zeitung" soll ein Unternehmen nun am Mittwoch angekündigt haben, eine Alternative zu den Blackberry-Diensten in den Emiraten anbieten zu wollen.
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