Der Mobilfunkspezialist Chris Paget will auf dem weltgrößten Hackertreffen "Defcon" demonstrieren, dass man mit einer manipulierten Basisstation Handygespräche mithören kann. Der Hacker will die Verschlüsselung der Handysignale umgehen und die Zielgeräte dazu bringen, ihm die Gespräche zu übermitteln. Dabei beschränkt sich der Hacker jedoch auf Geräte mit GSM-Standard.
Damit er bei seiner Demonstration rechtlich abgesichert ist, nahm Chris Paget die Hilfe der EFF – einer Bürgerrechtsbewegung die sich mit Rechten im Cyberspace befasst in Anspruch, welche ihn bei der Umsetzung der Demonstration beriet. Um sicherzugehen, dass nur Gespräche von Konferenzteilnehmern belauscht werden, die dies zulassen, werden die Besucher mehrfach auf die Demonstration hingewiesen.
In seinem Blog schreibt Paget, dass er befürchte von dem amerikanischen Mobilfunkbetreiber AT&T verklagt zu werden, die Technikseite Computerworld.com berichtet jedoch dass dies nicht der Fall sei.
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