Blackberrys gefährden nationale Sicherheit, so die TRA, eine Regulierungsbehörde für Telekommunikation der Arabischen Emirate (VAE). Weil sich die Blackberry-Server in Kanada befinden, können die Nutzerdaten von den VAE-Behörden nicht überwacht werden. Damit entziehen sich Blackberry-Nutzer den strengen Zensur-Standards der Emirate.
Weil Blackberry die Mails verschlüsselt, ist die darin enthaltene Information den VAE-Behörden unzugänglich. Vor allem auf den Blackberry Messenger haben es die Behörden abgesehen. In Indien möchte man die Anwendung ganz sperren, so Khaleejtimes.com, eine englischsprachige, in Dubai herausgegebene Zeitung.
Laut Khaleejtimes.com hat der Provider Etisalat für seine Blackberry-Kunden vor einem Jahr ein Update bereitgestellt, das angeblich die Empfangsleistung der Geräte steigern sollte. Daraufhin bot RIM (Research In Motion) den Nutzern eine Anwendung zum Entfernen der Etisalat-Software an, weil diese "nicht zur Leistungssteigerung des Geräts beiträgt, sondern die empfangenen Nachrichten wieder zurück an den zentralen Server schickt", so die App-Beschreibung auf der offiziellen Blackberry-Homepage.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es 500.000 Blackberry-Nutzer, rund ein Fünftel davon sind Geschäftskunden.
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Bei investitionen in Dubai denkt dann irgendwie keiner an Menschenrechte nicht wa? ;)