Die weltweite Anzahl der Mobilfunkanschlüsse wird noch dieses Jahr die Schwelle von fünf Milliarden überschreiten. Bis Jahresende wird die Zahl von 4,5 um zwölf Prozent auf 5,1 Milliarden wachsen, berichtet der Branchenverband Bitkom. Die Zahl der Handy-Anschlüsse hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. 2011 soll sie um zehn Prozent auf 5,6 Milliarden weiter steigen.
In der EU gibt es Ende 2010 voraussichtlich rund 650 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Das ist ein Zuwachs von fast drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Fast ein Drittel nutzt mittlerweile UMTS.
Die meisten Mobilfunkverträge in der EU gibt es in Deutschland: rund 111 Millionen zum Jahresende 2010. Es folgen Italien (87 Millionen), Großbritannien (81 Millionen), Frankreich (62 Millionen) sowie Spanien (57 Millionen). Zum Vergleich: In Russland sind es voraussichtlich 220 Millionen, in den USA 287 Millionen Verträge.
Viel stärker als in Europa und Nordamerika steigt die Mobilfunknutzung in Asien und Südamerika. In China steigt die Zahl der Handy-Anschlüsse in diesem Jahr um fast 13 Prozent auf rund 844 Millionen. Im nächsten Jahr wird die Anzahl um rund ein Zehntel auf dann 930 Millionen wächst. In Indien steigt die Zahl der Anschlüsse in diesem Jahr um 30 Prozent auf 680 Millionen. In Brasilien gibt es zum Jahresende 193 Millionen Anschlüsse, ein Zuwachs von elf Prozent. Technisch fortschrittlich ist Japan: Dort verwenden heute bereits 96 Prozent aller Mobilfunknutzer UMTS.
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