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App Inventor: Google macht Laien zu Softwareentwicklern

Programmieren soll mit neuer Software erleichtert werden

vom 12.07.2010 (6)

Google stellt mit dem "App Inventor" eine Möglichkeit vor, die es auch Programmierlaien möglich machen soll, unterschiedlichste Applikationen für Android-Handys zu erstellen. Dabei funktioniert das Programm über ein einfaches visuelles Interface, ohne dass eine bestimmte Programmiersprache benutzt werden muss.

Hierzu stellt der App Inventor bereits vorgefertigte Funktionsblöcke bereit, die in einer Art Baukastensystem zusammengefügt werden. Alle gängigen Funktionen eines Android Handys sollen in die eigene Applikation integriert werden können. So soll zum Beispiel auf den GPS-Empfänger eines Handys zurückgegriffen werden können, oder eine Verbindung zu sozialen Netzwerken erstellt werden. Auch Androids "Text-in-Sprache-Funktion" soll eigene Applikationen bereichern

Auf seiner Seite stellt Google zahlreiche Möglichkeiten vor, wie der App Inventor sinnvoll im Alltag genutzt werden kann und zeigt erste über den App Inventor generierte Programme. So sollen einfach erstellte Quiz-Applikationen das Lernen für Schule oder Studium erleichtern. Andere "Apps" wiederum könnten in Zukunft mithilfe von GPS das geparkte Auto wiederfinden. Neben diesen Beispielanwendungen finden sich auf Googles Seite auch Anleitungen für den Umgang mit dem App Inventor.

Wer die Beta-Version des App Inventors demnächst testen möchte, kann sich auf Googles Seite hierfür registrieren. Ab wann genau das Programm dann verfügbar sein wird ist noch nicht bekannt.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Beispielvideo zur Funktionsweise des App Inventors

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Bildquelle: Googlelabs.com, icatlogistics.com | Autor: AKR

Kommentare Kommentar schreiben

12.07.2010, 17:28 Uhr
rikeson
Keine schlechte Sache von Google. Das Für und Wider haben meine Vorredner ja schon sehr gut beleuchtet. Kann mich dem nur anschließen.

12.07.2010, 16:54 Uhr
Google Boii Tellem [Gast]
Hmm,

wir sollten erstmal nicht über Qualität oder Quantität entscheiden. Außerdem ist es genau so auf dem Apple Markt, jeder X-Beliebige Mensch kann seine Apps hochladen und verkaufen, nur werden so billige Apps keine beachtung finden, da sie entweder nur kurzer Zeitvertreib sind oder einfach nicht zu gebrauchen, jedoch, es gibt auch unnützlic...[mehr]he Apps die in der Entwiclung irgendwann so gut sind dass sie ein Verkaufsschlager werden, was schon sehr oft vergekommen ist !

Nützlich oder nicht, das entscheidet Google und WIR !!!
12.07.2010, 15:26 Uhr
LiGo
@Dorbs... ja du hast völlig recht. Denke auch: lieber qualität statt quantität und das entwickeln einer anwendung ist ein komplexer prozess und ich kann mir auch absolut nicht vorstellen, wie man dass mit standartfunktionen die bereit gestellt werden erreichen sollte.
12.07.2010, 15:21 Uhr
Drobs
Das wird sicher genauso grandios funktionieren wie die Internetseiten, die mit WYSIWYG-Editoren erstellt wurden. Klar, auf den ersten Blick sehen sie gut aus und erfüllen ihre Aufgabe, wenn es aber um erweiterte Funktionalität und Stabilität geht, kann man sie nur noch in die Tonne treten.

Aber so lange es wirklich nur Applikationen werden solle...[mehr]n, die jeder ausschließlich selber nutzen soll und man nicht in den Android Market einreichen kann, ist es immerhin eine schöne Möglichkeit um kleine Aufgaben erledigen zu lassen.
Sollte Google damit allerdings eine Möglichkeit bereitstellen wollen um Apps für ihren Store zu programmieren, dann wird dieser Ruck Zuck von tausenden 08/15 Apps überflutet werden, zwischen denen die richtigen Apps einfach nurnoch untergehen.
12.07.2010, 14:34 Uhr
LiGo
Also, wenn das wirklich so funktioniert wie es da steht, dann ist das einfach nur brilliant!
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