Der Entwickler des iTunes-Konkurrenten Doubletwist, John Lech Johansen, hat Googles Android Market kritisiert. "Google hat zu wenig Zensur im Android Market und das spürt man", schreibt Johansen in seinem Blog. In dem App Store für Android-Smartphones gebe es nur wenig hochwertige Applikationen. Der Android Market sei zwar in 46 Ländern verfügbar, Entwickler könnten jedoch nur in 13 davon kostenpflichtige Apps anbieten.
Darüber hinaus würden die Preise für ausländische Anwendungen nur in der jeweiligen Landeswährung des Entwicklers - und nicht der des Kunden - angezeigt. Entwickler könnten zudem keine indiduellen Preise für verschiedene Länder festlegen. Weiterhin kritisiert Johansen, dass ausländischen Apps weder per American-Express-Kreditkarte noch über die Rechnung des Netzbetreibers bezahlt werden können. Außerdem könne man nicht aus einer Anwendung heraus bezahlen.
Auch von anderen Seiten gab es bereits Kritik am Android Market. Laut einem Bericht des auf mobile Sicherheit spezialisierten Unternehmens SMobile Systems stellen rund 20 Prozent der Android-Applikationen ein Datenschutzrisiko dar. Diese Apps würden Dritten den Zugang zu sensiblen beziehungsweise privaten Informationen der Nutzer ermöglichen.
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Allerdings sehe ich es auch so, das von Apple Seite auch jede Schwäche genutz wird, um von ihren Problemen abzulenken. Das ist auch ganz klar.
Ist es wirklich zu viel verlangt, wenigstens in Erwägung zu ziehen, das der Android Market wirklich ein Problem haben könnte?