Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet, will der Netzbetreiber E-Plus zukünftig mit anderen deutschen Anbietern zusammenarbeiten, um flächendeckend schnelles mobiles Internet anbieten zu können. E-Plus war bei der Frequenzauktion im entsprechenden 800-MHz-Sendebereich als einziger leer ausgegangen und müsste sich so im Zeitalter von LTE weiter mit dem langsamen Übertragungsstandard EDGE begnügen oder selbst für viel Geld investieren.
E-Plus-Chef Thorsten Dirks betonte gegenüber "Bloomberg", man wolle die noch bestehenden Lücken bei der mobilen Breitbandversorgung alsbald schließen. Als Kooperationspartner käme hierfür unter anderem die Bonner Nummer eins Telekom in Frage. Deren Vorstandsmitglied Niek Jan van Damme sagte der Nachrichtenagentur, man werde auf alle Fälle mit E-Plus reden, wenn sie auf die Deutsche Telekom zukämen.
Sollte es zu einer Partnerschaft kommen, wäre es nicht das erste Mal: Bis zum Ende des letzten Jahres hatte beispielsweise O2 mit der Deutschen Telekom kooperiert. O2-Kunden, die sich in einem nicht von der Telefonica-Tochter abgedeckten Gebiet befanden, konnten so auf das Netz des Magentariesen zurückgreifen.
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