Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen ist beendet. Unter den Hammer kamen dabei die Frequenzen in den Bereichen 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz und 2,6 GHz. Die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica o2 Germany waren mit jeweils zwei Frequenzblöcken im Bereich der 800-MHz-Frequenzen erfolgreich. E-Plus ging im begehrten 800-Megahertz-Bereich leer aus. Die Auktion brachte dem Staat fast 4,5 Milliarden Euro ein.
Vodafone hat 1,43 Milliarden Euro in die Ersteigerung der Frequenzen investiert. Der Düsseldorfer Kommunikationskonzern sicherte sich zwei Frequenzblöcke im Band der so genannten Digitalen Dividende. Mit den ersteigerten 20 MHz im gepaarten 2,6 GHz-Band will Vodafone Spitzengeschwindigkeiten bei der LTE-Technolgoie erzielen. Weitere 25 MHz ungepaartes Spektrum im 2,6 GHz-Band sollen zusätzliche Kapazitätsreserven bieten.
Telefónica O2 Germany hat ebenfalls zwei Blöcke im 800-Megahertz-Bereich ersteigert. Außerdem konnte sich O2 einen Block im 2-Gigahertz- und vier Blöcke im 2,6-Gigahertz-Bereich sichern. Die Gesamtinvestition des Unternehmens in die neuen Frequenzen umfasst 1,38 Milliarden Euro.
Die Deutsche Telekom hat sich insgesamt 95 MHz Frequenzbereich gesichert. Der Bonner Konzern hat für die neuen Frequenzbereiche rund 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Im Frequenzbereich von 790 bis 862 MHz hat die Telekom 20 MHz (zwei Mal zehn MHz) ersteigert. Das neu ersteigerte Spektrum in den übrigen, höheren Frequenzbereichen (1,8 GHz und 2,6 GHz) will das Unternehmen einsetzen, um die Kapazitäten für den steigenden Datenverkehr in den Ballungsgebieten zu erweitern.
E-Plus hat keine Frequenzen im Bereich der 800-MHz-Frequenzen ersteigert. Der Mobilfunkkonzern war jedoch in allen anderen Bereichen erfolgreich. Insgesamt hat E-Plus 283,6 Millionen Euro investiert.
Highlights auf inside-handy.de:
Das mit dem W-Lan ist leider so nicht mehr ganz richtig.
HotSpots werden aufgrund eines neuen Gerichturteiles bald verschwunden sein.
Das Mobile Internet ist auf dem Vormarsch und nicht mehr komplett weg zu denken.
Damit ist nicht nur surfen auf "www" Seiten gemeint, sondern vor allem auch Online Dienste (z.b. OffBoard Navi´s, tausende von App's auf den verschiedenen Geräten.)
LTE wird schon gigantische Netzabdeckung bringen.
Nur wie wird der Ausbau voran gehen.
Das es beim Mobilfunknetz lücken gibt, liegt vor allem auch an den Gemeinden, die sich weigern eine Basis Station errichten zu lassen.
Dann solle...[mehr]n sich diese Leute aber auch net wundern, wenn es eine super schlechte Netzabdeckung dort gibt.
Die Bundesregierung will ja einen sehr schnellen Ausbau der LTE Technik. Werden dann solche Gemeinden "zwangs" bebaut?
Es bleibt spannend.