Der Wissenschaftliche Beirat Funk (WBF) sichtet, analysiert und bewertet jährlich alle aktuellen Studien zum Thema "Mobilfunk und Gesundheit" und gibt eine darauf basierende Empfehlung ab. Auch in diesem Jahr kam der Beirat zu dem Ergebnis, dass Mobilfunk – bei Einhaltung der Grenzwerte – keine Gesundheitsgefahr für den Menschen bedeutet.
Für die Untersuchung hat der WBF insgesamt 129 Studien ausgewertet, die im Zeitraum von Februar 2009 bis zum Januar 2010 weltweit veröffentlicht wurden.
Bis jetzt hat die Forschung keine negativen Folgen durch die Nutzung von Handys nachgewiesen. Wissenschaftler argumentieren jedoch, dass die bisherigen Untersuchungen zu kurz gewesen seien, um langfristige Folgen wie Krebs und andere Krankheiten nachzuweisen. Nun haben Wissenschaftler des Imperial College London die bisher weltgrößte Studie zur Untersuchung der Sicherheit von Handys gestartet.
An der Studie werden 250.000 Handynutzer aus fünf europäischen Ländern inklusive Großbritannien teilnehmen. Die Untersuchung soll 20 bis 30 Jahre lang laufen und definitive Antworten auf die Fragen nach den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobiltelefonen liefern.
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