Frequenzauktion: Es geht um die digitale Dividende

Frequenzauktion steht bei 1,47 Milliarden Euro

Noch alle zugelassenen Mobilfunkanbieter im Rennen

vom 26.04.2010 (2)

Die Grenze von einer Milliarde Euro ist seit dem vergangenen Donnerstag durchbrochen, inzwischen sind die Gebote bereits auf 1,47 Milliarden Euro geklettert. Die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen in Deutschland ist seit dem 12. April in vollem Gange. Am heutigen Auktions-Tag Nummer elf läuft bereits die 77. Bieter-Runde. Noch sind alle vier zugelassenen Bieter im Rennen.

In der Frequenzauktion steigern die Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus um durch die Digitalisierung freigewordene Frequenzbereiche. Besonders begehrt sind die sechs Frequenzbänder im 800 Megahertz Bereich, die mittlerweile bei jeweils 200 Millionen Euro stehen. Nach derzeitigem Stand haben T-Mobile und O2 bei jeweils zwei dieser Frequenzbänder die Nase vorn, E-Plus und Vodafone sind bei den anderen beiden Frequenzbändern die Höchstbieter.

Breitband für alle

Eine durch die Bundesregierung gegebene Auflage für die bei der Auktion erfolgreichen Netzbetreiber besteht darin, auch ländliche Regionen in Deutschland, in denen sich der Breitband-Ausbau per Kabel nicht lohnt, mit mobilem Internet zu versorgen. Ende 2010 soll jeder Deutsche laut Bundesregierung dadurch Anschlussmöglichkeit zu einen Internetzugang mit mindestens einem Megabit pro Sekunde haben.

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Bildquelle: RainerSturm / pixelio.de | Autor: NP

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26.04.2010, 17:42 Uhr
XxCartmanxX
Natürlich muss es Megabit heißen. Ist korrigiert...Danke!

26.04.2010, 17:25 Uhr
hut kalle [Gast]
" Ende 2010 soll jeder Deutsche laut Bundesregierung dadurch Anschlussmöglichkeit zu einen Internetzugang mit mindestens einem Gigabit pro Sekunde haben."

Das glaube ich nicht!
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