Sony Ericsson kehrt in die Gewinnzone zurück

Handy-Hersteller erwirtschaftet netto 21 Millionen Euro

vom 16.04.2010, 10:27
Sony Ericsson Smartphones
Bildquelle: Sony Ericsson

Im abgelaufenen ersten Quartal 2010 gelang es dem Mobiltelefon-Hersteller Sony Ericsson, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Mit der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse am Freitag übertraf das Unternehmen die allgemeinen Erwartungen. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 21 Millionen Euro - nach einem Verlust von 293 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz ging jedoch von 1,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 1,4 Milliarden Euro zurück.

Analysten hatten hier im Schnitt mit 1,55 Milliarden Euro gerechnet. Das operative Ergebnis verbesserte sich von minus 369 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf nun plus 20 Millionen Euro.

Der Handy-Absatz ging um fast ein Drittel zurück. Demnach verkaufte Sony Ericsson mit 10,5 Millionen Mobiltelefonen vier Millionen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Allerdings verdiente das Unternehmen an den einzelnen Geräten mehr. Der Durchschnittspreis pro Mobiltelefon stieg gegenüber dem Vorjahr von 120 Euro auf 134 Euro. Der weltweite Marktanteil von Sony Ericsson wird für den Berichtszeitraum auf etwa vier Prozent geschätzt. Im letzten Quartal 2009 waren es rund fünf Prozent.

Autor: Katja Ollech
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Themen dieser News: Sony

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