Nachdem am Montag die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen begonnen hatte, wurden nun erste Details über den bisherigen Verlauf bekannt. An der Auktion nehmen die Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 teil. Medienberichten zufolge soll E-Plus in der erste Bieterrunde im besonders begehrten Frequenzpaket von allen drei Konkurrenten überboten worden sein.
O2 soll in der ersten Runde der Gebotsabgaben eine Summe von 15 Millionen Euro geboten haben. T-Mobile und Vodafone hatten nur etwa ein Drittel dieser Summe für die neuen Lizenzen geboten. In der zweiten Runde sicherte sich E-Plus den ersten Platz der Bieterrunde mit einem Gebot über 17 Millionen Euro. Auch in der nächsten Runde beanspruchte E-Plus diesen Platz für sich.
Insgesamt wurden am ersten Tag nach drei Bieterrunden etwa 117 Millionen Euro als Gesamtsumme erreicht. Wie lange die Auktion dauern wird, ist nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass nur drei der vier Bieter bei den besonders begehrten Frequenzen erfolgreich sein werden.
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Die Aussage mit dem "ersten Platz" bezieht sich auf das höchste Gebot von allen Mitbietern für die jeweiligen Blöcke am Ende des ersten Tages. Die Telekom und Vodafone boten jeweils 5 Millionen, O2 bot 15 Millionen Euro und E-Plus eben 17 Millionen...so ist der erste Platz zu erklären. Aber das war ja auch erst Tag 1 und geht auf jeden Fall noch höher. E-Plus wird nach Schätzungen nicht mehr als 2 Milliarden Euro bieten können/wollen. O2 kann da mehr nachlegen und sich wohl die letzten beiden Blöcke sichern.
Da aber auch nicht so begehrten Frequenzbereiche um die 360 Mhz versteigert werden, ist es durchaus denkbar, das E-Plus hier vielleicht den Zuschlag erhält, was allerdings mit sehr hohen Infrastrukturkosten verbunden wäre, da E-Plus mehr Sendemasten bräuchte um die Regionen zu erschließen, als dies bei den 800er Frequenzen der Fall wäre, da diese eine weitaus höhere Reichweite haben. Am Ende ist es eine Mischkalkulation zwischen den Kosten für die Frequenzen und den Kosten für die Infrastruktur, die stimmen und bezahlbar sein muss. Ich finds interessant, schließlich geht es hier um die Rechte bis 2025 an einem der zukunftsträchtigen Märkte, dem mobilen Internet.
Ich kenne mich jetzt nicht aus mit den Frequenzen, der Anzahl der Frequenzen und der jeweiligen Bandbreite, aber wäre es nicht möglich gewesen, die Frequenzen in 4 Teile aufzuteilen? Naja, bei 4 Paketen wäre vielleicht der Wettbewerb nicht so groß wie bei 3 Paketen, da mi...[mehr]t 3 Paketen zwangsläufig einer leer ausgehen muss und bei 4 Paketen eigentlich jeder was abbekommen könnte. Womöglich hätte jeder für ein kleines Sümmchen sein eigenes Paket erworben und wäre glücklich damit. Aber dieses Modell hätte wohl nicht genügend Geld in die Kassen gespült.
So hat der Staat also mehr Kohle bekommen mit dem Pferdefuß, dass die Dienste durch die hohen Investitionen teurer sind und durch den geringeren Wettbewerb nochmals teurer gemacht werden könnten.
Mit bestem Dank an die Verantwortlichen,
rikeson.
daher ja auch der ganze wind im vorfeld.
das einfach nur n resultat unserer ach so tollen marktwirtschaft und unsrer gesellschaft.
Famos finde ich aber eher die Tatsache, dass gar nicht genug Frequenzen zur Verfügung stehen. Das würde einen der vier Bieter massiv zurück werfen bei der Erschließung neuer Märkte und evtl. das Aus für den Betreiber bedeuten...