Bundesnetzagentur in Bonn

Bundesnetzagentur: Datenexplosion im mobilen Internet

Frequenzauktion: Mobilfunkanbieter wollen die digitale Dividende

vom 25.03.2010 (2)

Die Frequenzauktion findet am 12. April statt. Mit T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus gehen vier Bieter ins Rennen um durch die Digitalisierung freigewordene Frequenzen. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, betonte nun, dass dabei schnell gehandelt werden müsse. Netze seien ein Hauptfaktor für Innovationen. Denn seiner Meinung nach wird der mobile Datentransfer über das Internet in Zukunft regelrecht explodieren.

"Wir stehen vor einer Datenexplosion im mobilen Internet", so Kurth. Insgesamt versteigert die Behörde im April 360 Megahertz in den Bereichen 800 Megahertz, 1,8 Gigahertz, 2 Gigahertz sowie 2,6 Gigahertz. Darunter sind auch Frequenzen, die durch die Umstellung des Rundfunks auf Digitaltechnik frei geworden sind. Sie sollen insbesondere genutzt werden, um Lücken in der ländlichen Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen zu schließen.

Auktions-Wirbel

In den letzten Wochen und Monaten hatte es einigen Wirbel um die Frequenzauktion gegeben. Eine Klage von O2 und E-Plus gegen eine Benachteiligung gegenüber T-Mobile und Vodafone war in erster Instanz abgelehnt worden. Zudem wird befürchtet, dass die Frequenzauktion deutlich weniger Geld als angenommen in die Haushaltskasse des Bundes spülen wird.

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Bildquelle: Bundesnetzagentur | Autor: NP

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25.03.2010, 12:19 Uhr
rikeson
Sollte die Kabelgebundene Übertragung keine nennenswerten Bandbreitenvorteile bringen, dann kann ich mir vorstellen, dass diese Übertragungsform durch Funknetze ersetzt wird.

25.03.2010, 9:43 Uhr
inside-handy.de
Der Präsident der Bundesnetzagentur sieht eine Datenexplosion im mobilen Internet. Wird das klassische Internet per Kabel dadurch langfristig abgelöst?
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