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Palm verringert Verluste, schreibt aber weiter rote Zahlen

Palm-CEO Rubinstein blickt optimistisch in die Zukunft

Palm Pre

Die Umsatzwarnung hat es bereits angedeutet: Palm hat seine Bilanz für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2009/2010 vorgelegt, und die war wenig erfreulich. So erzielte das Unternehmen zwischen Dezember und Februar bei einem Umsatz von 350 Millionen Dollar einen Nettoverlust von 22 Millionen Dollar. Das sind zwar 73 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, dennoch befindet sich Palm damit im elften Quartal in Folge im Minus.

Palm lieferte nach eigenen Angaben im vergangenen Dreimonatszeitraum 960.000 Geräte aus - 23 Prozent mehr als im zweiten Quartal und 300 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon kauften Konsumenten jedoch nur 408.000, 29 Prozent weniger als im Vorquartal.

Auch für das laufende Quartal zeigte sich Palm wenig zuversichtlich: Angesichts der hohen Lagerbestände im Handel rechne man mit Verkäufen in Höhe von lediglich 150 Millionen Dollar - das ist rund die Hälfte von den 305 Millionen Dollar, die Analysten erwartet hatten.

Palm-Chef Jon Rubinstein sprach zwar von einer unterdurchschnittlichen Entwicklung, zeigte sich gleichzeitig jedoch optimistisch: Palm habe nach wie vor großes Potenzial, die Maßnahmen zur Verbesserung des Absatzes zeigten erste Erfolge und auch der Fortschritt bei der Produktentwicklung gehe gut voran. Außerdem wolle man schon bald weitere Mobilfunkanbieter präsentieren, welche die Palm-Geräte Pre (Plus) und Pixi (Plus) verkaufen.

Bildquelle: Palm | Autor: OS
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